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In Eiche werden rund 30 Einfamilienhäuser gebaut

Alle Grundstücke an der Saarstraße sind bereits verkauft. Einige Bauherren haben bereits mit ihren Vorhaben begonnen.
Alle Grundstücke an der Saarstraße sind bereits verkauft. Einige Bauherren haben bereits mit ihren Vorhaben begonnen. © Foto: MOZ/Kai-Uwe Krakau
Kai-Uwe Krakau / 06.09.2016, 20:10 Uhr
Eiche (MOZ) Der Druck auf den Wohnungsmarkt wächst. Vor allem junge Familien wollen Berlin verlassen und sich ein Eigenheim im Umland bauen. Die Kommunen regieren auf den steigenden Bedarf mit der Ausweisung von entsprechenden Flächen.

An der Saarstraße in Eiche entsteht derzeit ein derartiges Wohngebiet. Dort hatte die Christburk Grundbesitz GmbH (Berlin) rund 2,6 Hektar erworben und einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan beantragt. "Auf zwölf Grundstücken werden derzeit freistehende Einfamilienhäuser errichtet", sagte Geschäftsführer Burkhard Schmidt. Ein Haus sei bereits bewohnt. Das Unternehmen handelt in Eiche nicht als Bau-, sondern als Erschließungsträger ohne Hausleistungseinbringung. "Da wir die provisorische Bau- und Erschließungsstraße im Juli an alle Grundstückserwerber übergeben haben, endet damit unsere Leistung", betonte Schmidt. Die Herstellung der Straßenoberdecke ist davon ausgenommen. Dies erfolge erst, so sei es mit der Gemeinde Ahrensfelde vereinbart, wenn etwa 80 Prozent der Rohbaumaßnahmen abgeschlossen sind.

Das Plangebiet grenzt im Bereich Saarstraße/Straße der Jugend an das bestehende Wohngebiet Hoheneiche und ist ansonsten von landwirtschaftlichen Flächen umgeben. Insgesamt sollen nach Angaben der Christburk Grundbesitz GmbH rund 30 freistehende Einfamilienhäuser entstehen. Alle Grundstücke seien bereits verkauft worden, hieß es. Die Erschließung erfolgt über die verlängerte Straße der Jugend (Norden) die neu entstandene Moselstraße (Nord/Süd) sowie den verlängerten Immenweg (Süden). Die gesamte Straßenoberdecke soll nach derzeitigen Planungen 2017/2018 an die Kommune übergeben werden. Die Gesamtinvestition gibt das Berliner Unternehmen mit 9,6 Millionen Euro an.

Das Baugebiet war im Zuge der Erarbeitung des gemeinsamen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Ahrensfelde ausgewiesen worden. Zahlreiche Bürger von Eiche hatten sich dabei in Stellungnahmen gegen die Umwandlung von Acker- in Bauland gewandt. Sie zogen vor allem die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Zweifel. Bei der Begründung sei auf alte und nicht mehr aktuelle Schätzungen und Bewertungen zurückgegriffen worden, hieß es vor drei Jahren.

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