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Großmutzer treffen sich zu geselligem Beisammensein auf dem Anger

Ernteumzug mit Polizei-Eskorte

Vergnügliche Runde: Ausgelassene Stimmung herrschte auf dem Wagen von Familie Eckert und Familie Ditkrist, die aus dem Oberdorf kamen, wie sie extra betonten.
Vergnügliche Runde: Ausgelassene Stimmung herrschte auf dem Wagen von Familie Eckert und Familie Ditkrist, die aus dem Oberdorf kamen, wie sie extra betonten. © Foto: Volkmar Ernst/GZ
Volkmar Ernst / 12.09.2016, 08:33 Uhr
Großmutz (GZ) Etwas kleiner als im vergangenen Jahr, deshalb aber nicht minder bunt und fröhlich war die bunte Karawane, die sich quer durch Dorf bewegte. 15 Startnummern wurden vergeben, damit jeder Teilnehmer wusste, wann und wo er sich in den bunten Tross des Ernteumzuges durch Großmutz einreihen muss.

Für gute Laune und Musik sorgten gleich auf dem ersten Wagen die Mitglieder des Zehlendorfer Blasorchesters. Dass sie gern nach Großmutz kommen, das war auf den T-Shirts zu lesen. "Großmutz ist geil!" stand dort. Doch es gab noch einen Zusatz: "das Zehlendorfer Blasorchester ooch". Wie es dazu kam, erklärt Jürgen Giersberg als Chef der Musiker so: "Im vergangenen Jahr empfing uns der Großmutzer Ortsvorsteher mit dem Schriftzug ,Großmutz ist geil' auf seinem Shirt. Da konnten wir nur zustimmen. Aber wir fanden, dass unsere Musik das auch ist. Also haben wir den Spruch auf unseren Shirts durch den Zusatz mit Zehlendorf ergänzt."

Von der Polizei eskortiert, sorgte der Tross für ordentlich Stimmung und lud zudem gleich noch alle Zuhausegebliebenen dazu ein, sich auf den Weg zum Dorfanger zu machen. Dort warteten allerlei Stände mit kulinarischen Sünden auf die Gäste. Der Renner beim auf dem Kuchenbüfett waren übrigens Sahnetorten jeglicher Couleur - ob mit Mandarinen verfeiert oder als "Schwarzwälder Kirsch" kredenzt. Wer wollte, konnte natürlich auch Deftiges vom Grill genießen. Kräuterfee Ute Kohlmann aus Hohen Neuendorf war mit ihrem Spinnrad gekommen und zeigte Neugierigen, wie aus Wolle ein Faden gesponnen werden kann. Gleich nebenan gab es am Stand von Familie Koch Brot, das die Käufer sogar selbst aus dem Backofen ziehen konnten. Auf die Kinder warteten Spiele und eine Hüpfburg, die immer dicht bevölkert war. Während die Jüngsten dort tobten, konnten die Eltern entweder an den Ständen nach Keramik und Wollsachen suchen oder die Stunden bei Musik und Gesprächen auf dem Dorfanger genießen.

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