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60 Jahre alte Pumpen als Herausforderung

Volle Konzentration: Die Limsdorfer waren mit einer Männermannschaft beim Herbstpokal dabei.
Volle Konzentration: Die Limsdorfer waren mit einer Männermannschaft beim Herbstpokal dabei. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 26.09.2016, 06:20 Uhr
Ahrensdorf (MOZ) Wenn alle anderen Leistungsvergleiche der Freiwilligen Feuerwehren durch sind, dann setzt der 1999 gegründete Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensdorf mit seinen 23 Mitgliedern noch seinen Herbstpokal obendrauf. Am Sonnabend war es wieder soweit. Diesmal nahmen 21 Mannschaften aus 13 Orten teil: aus Ahrensdorf, Alt Stahnsdorf, Behrensdorf, Buckow, Falkenberg, Görsdorf, Groß Muckrow, Groß Rietz, Langewahl, Limsdorf, Lindenberg, Ranzig und Werder.

Ganz stolz ist der Ortsjugendwart von Langewahl, Michael Fischer, auf seine Jungs, die erst seit zweieinhalb Jahren dabei sind. "Eine Mannschaft hat den zweiten und eine den siebenten Platz errungen", ist er zufrieden und lobt den "ganz tollen Gastgeber", der kein Startgeld erhebt und noch dazu für die Jugendlichen ein Getränk und das Essen spendiert. "Uns kommt es mit dem Herbstpokal darauf an, zur Stärkung der Gemeinschaft der Kameraden beizutragen", erklärt Elisabeth Märtin als Vorsitzende des Fördervereins den Zweck der Veranstaltung.

Eine Herausforderung beim Herbstpokal ist der Umgang mit "unseren betagten Pumpen", schmunzelt Uwe Fischer, der Ortswehrführer von Ahrensdorf. "Sie sind im Schnitt 60 Jahre alt, noch im Einsatz und bester Qualität, aber schwerer zu bedienen." Neu vom Förderverein für diesen Wettkampf angeschafft wurden für 1200 Euro sechs Strahlrohre, Saugschläuche und Verteiler, "damit auf allen sechs Startbahnen die gleichen Bedingungen bestehen", so Uwe Fischer.

Wie überall stellt auch in Ahrensdorf die Gemeinde die Grundausrüstung, "aber wir als Förderverein streben an, dass wir alles andere selbst finanzieren", ist Elisabeth Märtin wichtig anzumerken. Dazu tragen eine Tombola, Sponsoren und die vielen freiwilligen Helfer bei. Harald Seidel, im Förderverein stellvertretender Vorsitzender, weist darauf hin: "Der Erlös von allem, was bei uns verkauft wird, kommt dem Verein zugute, und dafür sind wir allen dankbar, die irgendwie zum Gelingen dieses 17. Herbstpokals beigetragen haben."

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