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Anwohnerwunsch bleibt unerfüllt

Bornower Feldweg: Parallel zur Bundesstraße gibt es dieses Verbindungsstück nach Kohlsdorf
Bornower Feldweg: Parallel zur Bundesstraße gibt es dieses Verbindungsstück nach Kohlsdorf © Foto: MOZ/Annika Bischof
Annika Bischof / 27.09.2016, 06:59 Uhr
Bornow (MOZ) Es ist ein rund 800 Meter langer Feldweg, der in Bornow parallel zur Bundesstraße 246 verläuft und von Anwohnern als Verbindungsstück bis nach Kohlsdorf genutzt wird. Karl-Heinz Lehmann gehört zu den regelmäßigen Nutzern dieses Pfades, dessen Zustand er bemängelt. "Besonders mit der Baustelle ist die Zahl der Nutzer gestiegen. Vor der Sperrung waren es 30 bis 40 Autos, jetzt fahren hier bis zu 60 Autos am Tag entlang", beobachtet der Bornower. Was ihn stört, sind Schlaglöcher und Sträucher, die ein Durchkommen erschweren.

Seit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Mai 2002, bei dem auch der damalige Bornower Ortsvorsteher anwesend war, ist dieser Weg jedoch im Straßenkataster der Stadt Beeskow nicht mehr enthalten und damit nicht öffentlich gewidmet. Das bedeutet, die Pflege des Weges wird anders gehandhabt als bei gewidmeten Straßen, wo Verkehrssicherungspflichten wie beispielsweise Instandsetzungsmaßnahmen gelten. "Wir als Stadt gehen bei diesem Weg grundsätzlich von einer landwirtschaftlichen Nutzung mit entsprechenden Fahrzeugen aus", informiert Bürgermeister Frank Steffen. Das schließe auch die Nutzung von anliegenden Grundstücksbesitzern ein, die den Weg nutzen, um auf ihre Felder zukommen. Hierfür gebe es mit den großen landwirtschaftlichen Betrieben in und um Beeskow die Absprache, dass sie die Befahrbarkeit für ihre Fahrzeuge sicherstellen.

Ein Ausbau des Weges, wie ihn sich Karl-Heinz Lehmann wünscht, wird es daher vorerst nicht geben. "Als Ortsverbindungsweg zwischen Kohlsdorf und Bornow ist die Straße ausgewiesen, die an der Straßenmeisterei vorbeiführt und in die Bornower Feldstraße mündet", sagt Frank Steffen. Mehrere Vorstöße diese Strecke auszubauen, sei bislang am fehlenden Konsens der Anwohner gescheitert. Der kritisierte Feldweg werde in den nächsten Tagen noch einmal besichtigt, um sich ein Bild vom jetzigen Zustand zu machen.

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