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Beheizte Kirche ist das nächste Ziel

Unter die Haut gehend: Friedenslieder von mehreren Kontinenten hatten Adele Merk (r.) und Alexander Plaetrich in ihr Programm integriert. Das Benefizkonzert brachte 290 Euro Erlös
Unter die Haut gehend: Friedenslieder von mehreren Kontinenten hatten Adele Merk (r.) und Alexander Plaetrich in ihr Programm integriert. Das Benefizkonzert brachte 290 Euro Erlös © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 05.10.2016, 06:00 Uhr
Dahmsdorf (MOZ) So mancher Kirchenbesucher meinte an diesem Tag, durch eine neue Tür zu schreiten. Dabei ist es nur das alte, eichene Eingangsportals ins Gotteshaus, das Tischler Gunther Reinhardt mit seiner Müncheberger Firma Xylabor entsprechend so aufgearbeitet hat, dass es die nächsten Jahrzehnte gut hält.

Zum Erntedankfest am Sonntag fiel die Neuerung allen auf. Und auch die Familie des kleinen Milan Herbert Voigt, der an diesem Nachmittag getauft wurde, nutzte die in neuem Glanz erstrahlende Tür als Hintergrund für Erinnerungsbilder mit den Taufpaten. In mehrfacher Hinsicht war der Gottesdienst zum Einstieg besonders - hatte so doch auch die neue Müncheberger Pfarrerin Karin Bertheau, die die Nachfolge von Dieter Jost antritt, hier ihren ersten Auftritt.

Gerda Völz, die Vorsitzende des Kirchenfördervereins, erläuterte beim Gespräch am Kaffeetisch nicht nur bisher schon Erreichtes, sondern auch das nächste größere Vorhaben. Um die Kirche rund ums Jahr besser auslasten und auch im Winter Veranstaltungen organisieren zu können, soll eine Heizung eingebaut werden. Dafür wird jetzt die Spendentrommel gerührt.

Einen Grundstock von 290 Euro Erlös brachte bereits das Benefizkonzert an diesem Nachmittag. Zwei junge Leute begeisterten mit ihrem Programm unter dem Titel "Singing for peace" (Singen für den Frieden) das Publikum in den Bankreihen. Songwriterin Adele Merk, aus Seelow stammende Mühlenbeckerin, und ihr Partner Alexander Plaetrich hatten nicht nur mit "Imagine" von John Lennon und "Blowing in the wind" von Bob Dylan (in eigener deutscher Version) zwei der bekanntesten Friedenslieder mitgebracht. Sondern unternahmen mit ihren Zuhörern auch eine Reise zur Weltfriedensflamme in einem Tal in Wales und bis nach Indien, wo die beiden unlängst unterwegs waren. Ein Friedens- und ein Glücksmantra, das Reisenden beim Abschied auf den Weg mitgegeben wird, hatten sie von dort mitgebracht. Und bei dem - neben der selbst geschriebenen Ballade "Indianermädchen" - als Zugabe erklingenden Wünsche-Mantra sang das Publikum in der mit Blumen und Früchten ausgeschmückten Kirchen sogar mit. Passend zum musikalischen Indien-Abstecher hingen Bilder eines früheren Hilfsprojekt-Einsatzes in der kleinen Galerie.

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