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Bauflächen für Linde geplant

Gegen die Baupläne gibt es in Linde Bedenken.
Gegen die Baupläne gibt es in Linde Bedenken. © Foto: dpa-tmn
Volkmar Ernst / 16.10.2016, 07:16 Uhr
Linde (GZ) Dass im Löwenberger Ortsteil Linde gebaut werden soll, ist gut. Je mehr Einwohner, umso besser, sind sich die Mitglieder des Ortsbeirates einig. Doch das auserkorene Gebiet, das möglicherweise zum Baugebiet erklärt werden soll, liegt im Außenbereich an der Griebener Chaussee im nördlichen Bereich der Bundesstraße 167 in Richtung Grieben. Einzelne Häuser stehen dort bereits, und es können mehr werden, wenn die Pläne des Eigentümers umgesetzt werden. Im Prinzip sei dagegen nichts einzuwenden, so die Kommunalpolitiker. Dennoch gaben sie den Einwohnern, die in der Fragestunde gezielt zu diesem Thema ihre Bedenken vorbrachten, den Rat, eben diese als Stellungnahme in der Verwaltung abzugeben. Bis 21. Oktober liegen die Planungen dort noch öffentlich aus. Insbesondere die Formulierung, dass es sich laut Flächennutzungsplan (FNP) um eine "gemischte Baufläche" handelt, war den Anliegern nicht ganz geheuer. "Wir haben nichts gegen weitere Häuser, aber Gewerbebetriebe sollen sich dort auf keinen Fall ansiedeln dürfen", kam der Hinweis von Liane Priesnitz, die dort wohnt. Die Frage der Besucher: "Kann das Gebiet nicht als reines Wohngebiet ausgewiesen werden?" Die Antwort der Kommunalpolitiker darauf: "Eben deshalb ist es so wichtig, sich selbst die Unterlagen anzusehen und diese Forderung in einer Stellungnahme kundzutun."

Das zweite wichtige Thema war der Spielplatz. Dass ein solcher gebaut werden soll, sei toll, außerdem der Bedarf gegeben, herrschte grundsätzlich Einigkeit im Gremium. Um nicht über die Köpfe der Kinder und Eltern hinweg vom grünen Tisch aus zu entscheiden, will der Beirat noch in diesem Jahr zu einer extra Spielplatzversammlung einladen. Dann soll konkret besprochen werden, wie das Areal gestaltet wird und welche Spielgeräte für welches Alter bestellt werden. Die Vorstellungen des Beirates reichen von viel Sand und einer Rutsche über Federwippe, Tischtennisplatte, Trampolin, Balancebalken und Kletterwand bis zur Metall-Seilbahn.

Auch einen Standort gibt es - und zwar auf dem Gelände der ehemaligen Kita an der Griebener Chaussee. Dass das Gelände nebst der danebenstehenden Fachwerkkirche angeblich verkauft werden soll, wie in der Einwohnerfragestunde Gäste sagten, war weder Ortsvorsteherin Iris Fischer noch ihren Kollegen bekannt. "Ich werde in der Verwaltung nachfragen und das bis zur Spielplatzversammlung klären", versprach sie.

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