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Knirpsenhausen wird kräftig vergrößert

So etwa soll die Kita Knirpsenhausen künftig aussehen: Beim Blick in Richtung Südosten ist links der zweigeschossige Trakt zu sehen, der heute noch eingeschossig ist.
So etwa soll die Kita Knirpsenhausen künftig aussehen: Beim Blick in Richtung Südosten ist links der zweigeschossige Trakt zu sehen, der heute noch eingeschossig ist. © Foto: Conny Rux
Joachim Eggers / 28.10.2016, 06:56 Uhr
Erkner (MOZ) Die Kita Knirpsenhausen im Hohenbinder Weg kann ab nächstes Jahr um 90 auf insgesamt 265 Plätze erweitert werden. Dafür haben die Stadtverordneten mit einem Grundsatzbeschluss den Weg freigemacht. Es gab keine Gegenstimmen und eine Enthaltung, von Wolfgang Specht (Linke-Fraktion).

Die Stadtverwaltung kann jetzt den Bauantrag einreichen, den sie bis 30. November stellen muss, um den vom Kreis erteilten Brandschutz-Auflagen nachzukommen. Nächstes Jahr sollen die komplexe Sanierung und der Umbau der Einrichtung beginnen, vorgesehen ist eine Dauer bis 2019. Die Kosten des Großprojekts werden mit 3,335 Millionen Euro veranschlagt. Es folgt in großen Teilen dem Vorbild der Erweiterung der Kita Koboldland, die vom gleichen Bautyp ist, und soll bei laufendem Betrieb der Kita durchgezogen werden.

Skeptische Nachfragen von Rita-Sybille Heinrich (Linke) hatten genau diesen Umstand zum Ausgangspunkt: Bei aller Ähnlichkeit gehe es diesmal nicht um einen Hort, sondern um eine Kita mit Kindern, die den ganzen Tag in der Einrichtung sind, auch schlafen. "Kleinen Kindern kann man das nicht erklären", sagte sie.

Auf dem Grundstück im Hohenbinder Weg sei mehr Platz für die Container, antwortete Architekt Armin Fundheller; am Ende des ersten der beiden Bauabschnitte, der Aufstockung des hinteren Gebäudeteils, werde man insgesamt mehr Fläche haben als jetzt - weil dann ja auch noch die Container stehen. Die Belastung sei aber nicht wegzureden, räumte Fundheller ein.

Ob eine Einrichtung mit 265 Kindern nicht eher eine Verwahranstalt sei, fragte Michael Voges von der Linken. Unter Berufung auf Aussagen des Kita-Leiters antwortete Ressortleiterin Claudia Warmuth, es komme weniger auf die Gesamtzahl an als darauf, wie sich die Kinder im Gebäude und draußen verteilten.

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