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Zustimmung zum neuen Badinger Gehweg

Holprige Ortsdurchfahrt: 2017 soll entlang der Chausseestraße ein neuer Geh- und Radweg gebaut werden.
Holprige Ortsdurchfahrt: 2017 soll entlang der Chausseestraße ein neuer Geh- und Radweg gebaut werden. © Foto: MZV
Martin Risken / 09.11.2016, 11:00 Uhr
Badingen (GZ) Auch wenn die Ortsdurchfahrt Badingen vorerst nicht ausgebaut wird, weil das Sache des Landes ist: Die Stadt Zehdenick treibt ihre Pläne für den Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Chausseestraße konsequent voran. Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat jetzt den Plänen zugestimmt, auf der südlichen Seite der Ortsdurchfahrt einen insgesamt 559 Meter langen Weg zu bauen, um so die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer nachhaltig zu erhöhen. Dass der kombinierte Geh- und Radweg nicht vor den Häusern auf der nördlichen Seite der Ortsdurchfahrt gebaut wird, wo es bereits einen unbefestigten, durchgehenden Gehweg gibt, begründet die Stadtverwaltung Zehdenick mit dem deutlich geringeren Grunderwerb und die größtenteils auf der Südseite vorhandenen Gräben und Mulden, die zur Entwässerung der Fahrbahn und des neu zu errichten Rad- und Gehweges genutzt werden können.

Fast alle notwendigen Genehmigungen für das rund 200 000 Euro teure Bauvorhaben seien mittlerweile eingeholt worden, sagte Frank Lipka vom beauftragten Hennigsdorfer Ingenieurbüro. Nur noch einige Details seien beispielsweise mit dem Trink- und Abwasserverband (TAV) Lindow-Gransee wegen zweier Pumpwerke abzustimmen, die in das Bauvorhaben zu integrieren wären. Der Baubeginn könnte schon im Frühjahr kommenden Jahres sein. Vorher soll es aber noch eine Anwohnerversammlung geben, aber erst, wenn das Ergebnis der Submission vorliegt, um dann konkretere Angaben machen zu können, welche Kosten die Anlieger zu tragen haben. Die Breite des Gehweges wird zwischen zwei und drei Meter betragen und die Oberfläche mit Pflastersteinen gestaltet werden. Die Grundstückszufahrten werden bis zu einem Meter hinter dem Rad- und Gehweg angelegt. Der 559 Meter lange Weg soll in zwei Hälften unterteilt werden. Auf dem 272 Meter langen Ostabschnitt wird es aufgrund der beengten Platzverhältnisse einen Hochbord als Trennung zur Fahrbahn geben, für die 287 Meter auf der Westseite Richtung Gransee ist keine derartige Sicherung geplant, weil der Weg dort weit genug von der Fahrbahn entfernt sein wird.

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