Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Heimatkunde-Projekt in grünen Lernorten

© Foto: Matthias Lubisch
Ulf Grieger / 10.11.2016, 06:35 Uhr
Mallnow (MOZ) Die Arbeitsinitiative Letschin hat in Mallnow ein neues Heimatkunde-Projekt gestartet. Es hat den stolzen Titel "Flora und Fauna kreativ erlebbar gestalten und entdecken" und wird bis Ende Mai 2019 vom Umweltministerium und der EU-Fördertopf ELER gefördert. Horst Müller, Geschäftsführer der Arbeitsinitiative, stellte es am Mittwoch Gemeindevertretern, Amtsmitarbeitern und Vereinsmitgliedern in der Gaststätte "Zum Adonisröschen" vor.

Das Projekt, das von Katrin Schulz fachlich angeleitet und von Marlies Arndt geleitet wird, nutzt alle in Mallnow bereits vorhanden grünen Lernorte wie die Allee der Jahresbäume, die 2008 eröffnete Naturscheune, den Haustiergarten, das 304 Hektar große Naturschutzgebiet Oderhänge Mallnow, das auch Natura 2000-Areal und FFH-Gebiet ist.

Marlies Arndt arbeitet dabei eng mit Frank Wolf vom Haustiergarten und Monika Gericke von der Naturscheune zusammen, ohne direkt diese Einrichtungen mitzufinanzieren. "Wir haben uns auf Anregung der Stadtverordneten von Lebus auf die Suche gemacht, die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und die Nutzung der Einrichtungen zu erhöhen", erläuterte Horst Müller.

Das neue Projekt soll die bestehenden Lernorte bekannter machen und den Besuch intensivieren. Angesprochen werden Schulen, Kitas, Familien und Seniorengruppen. Die Angebote werden kostenfrei sein, wobei die Schulen und Kita natürlich die Frage der Transporte lösen müssen, da Mallnow nicht so gut an den Nahverkehr angeschlossen ist.

"Das ist ein wunderbares Projekt", meldete sich Michael Karcher, Vorsitzender der Genossenschaft Agrarprodukte Mallnow/Schönfließ zu Wort. Zum einen, weil die Arbeit, die im Haustiergarten und in der Naturscheune geleistet wird, auf diese Weise einem größeren Publikum zugänglich gemacht werde. Und zum anderen, weil Kinder und Jugendliche damit wieder mehr von ihrer Heimat erfahren. Zugleich appellierte Karcher an die Lebuser Stadtverordneten, für den Erhalt des Haustiergartens zu sorgen und nicht alles wegzusparen, was das Leben in den Dörfern lebenswert macht.

Kontakt: Marlies Arndt, Tel. 0152 0288966

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG