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Wegebau am Genschmarer See

Unterbau liegt: Am Genschmarer See wird im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens der Weg teilweise befestigt.
Unterbau liegt: Am Genschmarer See wird im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens der Weg teilweise befestigt. © Foto: MOZ/Ulf Grieger
Ulf Grieger / 15.11.2016, 06:25 Uhr
Friedrichsaue/Genschmar (MOZ) Es ist eine der letzten Wegebaumaßnahmen der höchsten Prioritätsstufe im Bodenordnungsverfahren Golzow: Der Weg am Genschmarer See wird derzeit durch das Annaburger Bauunternehmen Axien zum Teil befestigt. "Möglicherweise können wir weitere Vorhaben noch verwirklichen. Das Verfahren dauert noch ungefähr fünf Jahre. Wir haben noch einige Projekte, die wir gern realisieren würden, wenn die Förderung dafür bewilligt wird", informierte Petra Stahl, Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft des Bodenordnungsverfahrens. Besonders 2013/14 sei viel gebaut worden. Dann sei es wegen des Wechsels der EU-Förderperiode etwas ruhiger geworden. "Wir hoffen, dass wir in der neuen Förderperiode noch einiges bewegen können", so Petra Stahl.

Golzows ehemaliger Bürgermeister Klaus-Dieter Lehmann ist ebenfalls im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft des Verfahrens. Die Baustelle am Genschmarer See liegt quasi vor seiner Haustür. Er freue sich über den Baufortschritt. Nicht der gesamte zwei Kilometer lange Weg wird befestigt. Vorgesehen sind lediglich ein 400 Meter langer Abschnitt von Genschmar aus bis zur großen Eiche sowie ein 300 Meter langer Abschnitt von Friedrichsaue bis zur ersten Feldauffahrt. Nur diese beiden Abschnitte werden auch noch asphaltiert, so Lehmann. "Der Abschnitt dazwischen wird ledigliche geschoben, so dass Touristen und Einwohner, Angler und Jäger am See entlang radeln können, ohne im Morast zu versinken", erläutert Lehmann. Der Weg am See ist eine beliebte Spazierstrecke, weil sie malerische Einblicke auf diesen breiten Abschnitt der Alten Oder bietet. Die Gemeinden Zechin und Golzow beteiligen sich an den Gesamtkosten des Wegebaus in Höhe von geschätzt 158 000 Euro. Bereits jetzt ist der 3,50 Meter breite Unterbau aus Recycling festgewalzt worden. Ausweichstellen sorgen dafür, dass sich auch die großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge dort begegnen können.

Festgelegt haben sich inzwischen auch die Gemeindevertreter von Küstriner Vorland, welche Projekte die Gemeinden noch in den Bodenordnungsverfahren Bleyen/Genschmar und Küstriner Vorland kofinanzieren können. Bürgermeister Werner Finger hatte zur jüngsten Hauptausschusssitzung erklärt, dass es lediglich vier Straßen gibt, für die die Gemeinde noch die Eigenmittel aufbringen kann: Das sind die Wegeabschnitte im Park Gorgast (zur Brücke), die Bayernstraße in Küstrin-Kietz, der Manschnower Anger und die Padde-Brücke. Für andere Projekte wie die Schäfereistraße sei kein Geld da.

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