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Vorschulkinder der Kita "Zum lustigen Bärenvölkchen" gestalten Ausstellung im Bärenklauer Heimatmuseum

Können Kneteboote eigentlich schwimmen?

Und ab mit den Fischen ins Röhren-Aquarium: Fabian aus Vehlefanz und Emilia aus Bärenklau sind voll bei der Sache.
Und ab mit den Fischen ins Röhren-Aquarium: Fabian aus Vehlefanz und Emilia aus Bärenklau sind voll bei der Sache. © Foto: MZV
Robby Kupfer / 17.11.2016, 09:38 Uhr
Bärenklau (OGA) Es ist schon gute Tradition in Bärenklau. Wenn der Heimatverein zwei Mal im Jahr zur Lesung ins Museum am Remontehof einlädt, gestalten die Kinder der Kita Zum lustigen Bärenvölkchen zuvor eine Ausstellung, die zum Thema der Lese-Veranstaltung passt.

Doch die sechste so entstandenen Ausstellung, die am Mittwochnachmittag von Ortsvorsteherin Gundula Klatt und Heimatvereins-Vorsitzender Ulrich Rack im Heimatmuseum eröffnet wurde, war eine besondere. Schließlich ging es um das Thema Wasser. "Wie soll man Wasser als Exponat ins Museum bringen?", fragte Bärenklaus Kitaleiterin Cordula Schenk in ihrer kleinen Eröffnungsrede, der auch zahlreiche Frauen des Bärenklauer Seniorenvereins gefolgt waren.

Für die neun an der Ausstellung beteiligten Kinder der Vorschulgruppe war die Frage natürlich rein rhetorisch. Hatten sie sich doch gemeinsam mit ihren Erzieherinnen genau darüber seit Wochen den Kopf zerbrochen. Eine Dokumentation ihrer Ideen und daraus resultierender Experimente schmückte in Form einer kleinen Galerie den Ausstellungsraum. Da gab es unter anderem Fotos vom gemeinsamen Staudamm-Bau im Kindergarten, von einem Blubberblasen-Experiment und vom Versuch, Knetmasse schwimmen zu lassen. Wie das geht, zeigten die Kitakinder im Museum bei einem Live-Experiment. Geht eine Knete-Kugel in der Wasserschüssel einfach unter, so kann das aus Knetmasse geformte Schiff tatsächlich schwimmen, wie unter dem Beifall der Senioren bewiesen wurde. Dieser interaktive Teil der Ausstellungseröffnung wurde anschließend noch mit dem Befüllen eines röhrenförmigen Aquariums mit gebastelten Fischen und einem Windel-Experiment fortgesetzt, bei dem die längst dem Windelalter Entwachsenen aufzeigten, wie viele Becher Wasser so eine Wegwerfwindel aufsaugen kann.

Ulrich Rack dankte den Vorschulkinder und ihrer Kitaleiterin aufs Herzlichste. Die kleine Ausstellung könne sich wirklich sehen lassen und bilde somit einen würdigen und vor allem thematisch passenden Rahmen zur sechsten Lesung im Museum, die am Freitag um 19 Uhr beginnt. Dann werden im Remontehof die Autoren Peter Wilkening, Marlies Arian, Arnd Moritz, Carsten Zehm und Regina Tilberger zu Gast sein und aus ihren neuesten Werken lesen.

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