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Malz fordert Ausbau des kürzesten Verkehrswegs nach Liebenwalde

Stadt sperrt Freienhagener Straße

Sackgasse: Die Freienhagener Straße ist seit Kurzem gesperrt, weil die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist.
Sackgasse: Die Freienhagener Straße ist seit Kurzem gesperrt, weil die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist. © Foto: MZV
OGA / 18.11.2016, 07:35 Uhr
Malz (OGA) Die Freienhagener Straße durch den Wald von Malz nach Freienhagen ist seit einigen Wochen gesperrt. Grund ist der schlechte Zustand dieser Straße, auf der die Verkehrssicherheit laut Stadtverwaltung nicht mehr gegeben ist. Darüber hatte sich im Ortsbeirat Friedrichsthal bereits der ehemalige Stadtverordnete Detlev Jansa Luft gemacht und ein Ende der Sperrung verlangt. Es könne nicht angehen, eine solche Verbindung einfach zu sperren und sie vielleicht sogar eines Tages völlig zu entwidmen.

Am Mittwochabend hat der Ortsbeirat Malz das Thema aufgegriffen und einen Antrag zur Haushaltsdebatte eingebracht. Darin wird gefordert, die Befahrbarkeit der Freienhagener Straße wieder herzustellen "durch das Aufbringen einer Schottertragschicht aus Natursteinmaterial" und die Kosten in Höhe von 228 055 Euro in den Haushalt einzustellen.

"Wir hatten zunächst vor, dazu einen gemeinsamen Antrag mit Friedrichsthal einzubringen. Doch die Verwaltung wies uns darauf hin, dass die Freienhagener Straße allein über Malzer Gemarkung verläuft", erklärte Ortsvorsteherin Claudia Grochowski in der Sitzung des Ortsbeirats.

Da die Freienhagener Straße eine öffentliche Straße sei, die auf kürzestem Weg Oranienburgs Ortsteile Friedrichsthal und Malz mit Liebenwalde verbinde, könne eine dauerhafte Sperrung dieses Verkehrsweges keine Lösung sein. "Wir hoffen, für unseren Antrag eine Mehrheit zu finden, damit die Straße bald wieder verkehrssicher hergerichtet werden kann", sind sich die drei Mitglieder des Ortsbeirates einig.

Die Verwaltung hatte dazu bereits die Kostenermittlung vorgenommen und war auf die Summe von rund 228 000 Euro gekommen. Der fehlerhafte Oberbau der rund drei Kilometer langen Straße müsste komplett entfernt werden, um dann eine Schottertragschicht aus Natursteinmaterial aufzutragen, heißt es in dem Antrag.

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