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Einweihung in Groß Schauen / Aus offenem Gang wurde großzügiger Mehrzweckraum

Netzwerkhaus - ein Gewinn für alle

Einweihungsparty: Kita-Kinder in Groß Schauen freuen sich über mehr Platz und feiern mit Bauleuten.
Einweihungsparty: Kita-Kinder in Groß Schauen freuen sich über mehr Platz und feiern mit Bauleuten. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 22.11.2016, 19:10 Uhr
Groß Schauen (MOZ) "Wer will fleißige Handwerker seh'n", sangen am Montagnachmittag fröhlich die Kinder der Kita Groß Schauen des Vereins "Sonnenschein e. V." Kehrigk. Sie feierten ein großes Einweihungsfest zusammen mit Bauleuten aller Gewerke vom Ingenieur bis zum Tischler.

Insgesamt 16 Firmen, die meisten aus Storkow und der näheren Region, waren daran beteiligt, den einstigen überdachten, zur Gartenseite offenen Gang zwischen dem Kitagebäude und einem 2012 fertiggestellten Netzwerkhaus in einen großzügigen Mehrzweckraum zu verwandeln.

Zu dieser Einweihung waren auch die Eltern eingeladen sowie der Ortsvorsteher Holger Ackermann, aus dem Storkower Rathaus die Sachverwalterin unter anderem für Soziales und Kitas, Rita Kaspar, und Einwohner Groß Schauens und Umgebung.

Was hier als Netzwerkhaus und neu als Mehrzweckraum entstanden ist, kommt nämlich beiden zugute: der Kita für ihre pädagogische Arbeit und dem Dorf als Begegnungs-, Schulungs- und Versammlungsstätte. "Das Netzwerkhaus wird gut genutzt, etwa für Schulungen der Freiwilligen Feuerwehr, vom Famose-Verein für Vorbereitung von Dorffesten, vom Verein "Sonnenschein" selbst, vom Ortsbeirat und für Kindergeburtstage auch an Wochenenden", zählt die Kitaleiterin Anita Strenge auf.

Nun ist mit dem 58 Quadratmeter großen Mehrzweckraum dafür zusätzlich der größte Raum der Kita bei insgesamt über 200 Quadratmetern entstanden. In ihm können sich bequem bis zu 50 Leute aufhalten.

Holger Ackermann ist begeistert: "Die Kita sollte schon mal geschlossen werden, und jetzt sind hier sogar optimale Bedingungen geschaffen worden."

Im Juli war mit dem Bau begonnen worden, "und es hat alles reibungslos geklappt", bedankte sich die Geschäftsführerin Doris Butschke nicht nur bei den Baufirmen, sondern auch bei dem Kita-Team, "das die Herausforderung gemeistert hat", und bei den Eltern, "die Verständnis aufgebracht haben".

Die Gesamtkosten betragen zirka 145 000 Euro. Gefördert wird dieser Bau zu 75 Prozent im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum aus ELER und aus Landesmitteln.

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