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Veranstaltungsreihe des Fördervereins Kulturleben Linde

Adventliche Klänge in der Kirche von Linde

Duett: Ira und Muriel Kengne-Schrepel musizieren.
Duett: Ira und Muriel Kengne-Schrepel musizieren. © Foto: MZV
Maria Ugoljew / 13.12.2016, 08:54 Uhr
Linde (GZ) Musik in weihnachtlichem Ambiente: Einen besonderen Adventsgruß hatten die Mitglieder des Fördervereins Kulturleben Linde am Sonntag in der Fachwerkkirche für die Besucher vorbereitet. Die Gäste erwartete ein lauschiger Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm zum Zuhören und Mitsingen.

"Das ist ja richtig schön voll geworden", sagt Elke Uta Schrepel und blickt zufrieden in den gut besuchten Kirchenraum. Sie wird an diesem Adventsnachmittag gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Ira und Muriel Kengne-Schrepel sowie den befreundeten Sängerinnen Yumi und Catharina Tatsumiya ein knapp einstündiges musikalisches Programm vorstellen.

Einige der Zuhörer kennen die Musikerinnen schon aus dem vergangenen Jahr. Damals, ebenfalls an einem Adventssonntag, waren die Frauen und Mädchen bereits in Linde zu Gast. "Das war mein Erstes als Sängerin", erinnert sich Yumi Tatsumiya. Die 28-Jährige studiert seit drei Jahren an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Schon als Kind lernte sie Geige, "allerdings nur kurz". Dann kam die Oboe dazu. Heute ist ihr Ziel, Sopranistin zu werden.

Für ihre Mutter Catharina ist Musik machen ein Hobby. "Wir haben in der Familie schon immer viel gesungen", sagt sie.

Auf Einladung des Fördervereins Kulturleben Linde haben die fünf ein romantisch-besinnliches Programm zusammengestellt. Als Erstes erklingt John Dowlands "Come away, come sweet love", ein altes, englisches Liebeslied aus dem 16. Jahrhundert, beschreibt Yumi Tatsumiya und übersetzt einige Zeilen.

"Damit es nicht so ist, wie im vergangenen Jahr, als jemand zu mir meinte: "Es war ein total schönes Konzert, aber verstanden haben wir nichts'." Jene Situation solle sich nicht noch einmal wiederholen.

Dann folgen Werke von Barockmeister Georg Friedrich Händel, dem Briten Henry Purcell aus dem 17. Jahrhundert sowie Zeitgenössisches von Simon Wawer. Mal wird im Duett gesungen, mal allein und mit Klavierbegleitung, mal im Quartett musiziert oder im Trio. Nach jedem Stück folgt ein ausgiebiger Applaus. Je weiter das Programm voranschreitet, desto mehr Bravo-Rufe durchdringen den Raum. Das Konzert ist ein voller Erfolg - ob für die Musikerinnen oder fürs Publikum, das immer wieder zum Mitsingen aufgefordert wird.

Mit dem Ende des Adventskonzerts endet auch das Veranstaltungsjahr des Vereins. Lesungen, Filmabende, weitere Konzerte habe es gegeben, sagt Joachim Fischer. "Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden", sagt der Vorsitzende. Nächstes Jahr könnte die Kirche Ort einer Fotoausstellung werden.

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