Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Günthersdorfer Feuerwehrsportler blicken auf erfolgreiches Jahr zurück / Training für neue Saison

Mit der Spritze an der Spitze

Urkunden und Pokale: Stolz präsentieren die Günthersdorfer Feuerwehrsportler die Ernte der Saison.
Urkunden und Pokale: Stolz präsentieren die Günthersdorfer Feuerwehrsportler die Ernte der Saison. © Foto: MOZ/Jörg Kühl
Jörg Kühl / 03.01.2017, 07:50 Uhr
Günthersdorf (MOZ) Die Günthersdorfer Feuerwehrsportler haben im Jahr 2016 erneut bewiesen, dass sie zur Brandenburger Leistungsspitze zählen. Feuerwehrsport ist eine besonders sportliche Variante des "Löschangriff nass". "Sieben Mann müssen hundertprozentig abliefern, es geht um Tausendstelsekunden", so Teammitglied Martin Gliese.

Etwa ein Dutzend Top-Platzierungen sind die Ernte für hartes Training und guten Teamgeist der Männer. Dabei startete die Saison "traditionell" schlecht: Der Nachtpokal in Seelow am 30. April endete für die Günthersdorfer ohne Wertung. "Der erste Lauf geht immer in die Hose", sagen die Feuerwehrsportler. Sie konnten sich im Lauf der Saison mehr als revanchieren. Zu den Highlights zählte die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in einem gemischten Team mit Sportlern aus Genschmar Ende Juli. Platz neun sprang dabei heraus. Besonders stolz sind die Günthersdorfer über den Gesamtsieg im Vier-Bahnen-Pokal im TGL-Cup mit 42 von 44 möglichen Punkten. Beim Inselpokal auf Poel schnappten sich die Feuerwehrsportler in einem Teilnehmerfeld von 125 Männerteams den dritten Platz.

Auch in dieser Saison wollen die Günthersdorfer um ihren Gründer und "Team-Opa" Roland Linde ganz vorn mitmischen. Der Slogan des Teams lautet: "Jeder macht seins, und trotzdem kämpft jeder für jeden." Über die Wintermonate hält sich das Team in den Trainingsräumen der Berufsfeuerwehr Frankfurt (Oder) und in der Landes-Feuerwehrschule in Eisenhüttenstadt fit. Während der Saison trainieren die Sportler jede Woche jeweils zwei Stunden, das sind sechs bis sieben Läufe. Dabei kann die Truppe auf eine eigene Wettkampftechnik inklusive einer professionellen Zeitmessanlage zurückgreifen. Feuerwehrsport ist kostenintensiv: Spezielle Materialien kommen zum Einsatz, zum Beispiel besonders leichte Kupplungsstücke und Strahlrohre. Jedes Jahr ist ein Satz neuer Schläuche fällig.

Gegründet hatte sich die Günthersdorfer Feuerwehrsportgruppe im Jahr 2008. Damals fand in Günthersdorf der Friedländer Stadtausscheid mit anschließendem Dorffest statt. Im selben Jahr gab es in Beeskow einen offenen Lauf, die erste Gelegenheit für das neue Team, sich zu beweisen. "Kurz danach haben Insider gesagt: In vier Jahren, da seid ihr ganz vorne mit dabei. Und genauso ist es gekommen", erinnert sich Roland Linde.

Seit 2012 sind die Günthersdorfer in der Leistungs-Spitze Brandenburgs nicht mehr wegzudenken. Seit 2013 sind sie amtierende Kreismeister.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG