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Bürgermeisterin Renate Wels zeichnet im Kulturhaus von Gölsdorf Engagierte aus allen zwölf Steinhöfeler Ortsteilen aus

Das "Nein" aus Wortschatz gestrichen

Gruppenbild mit Vertretern aus allen zwölf Ortsteilen der Gemeinde: Steinhöfels Bürgermeisterin Renate Wels (zweite von links) zeichnete beim Neujahrsempfang zahlreiche Einwohner für ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen aus.
Gruppenbild mit Vertretern aus allen zwölf Ortsteilen der Gemeinde: Steinhöfels Bürgermeisterin Renate Wels (zweite von links) zeichnete beim Neujahrsempfang zahlreiche Einwohner für ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen aus. © Foto: MOZ/Bernhard Schwiete
Bernhard Schwiete / 09.01.2017, 06:57 Uhr
Gölsdorf (MOZ) Ein Reigen von Ehrungen hat am Sonnabend den Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Steinhöfel ausgemacht. Bürgermeisterin Renate Wels zeichnete im Kulturhaus in Gölsdorf Vertreter aller Ortsteile für ehrenamtliches Engagement aus.

Warum die Geehrten Blumen sowie kleine Präsente erhielten und sich im Ehrenbuch der Gemeinde verewigen durften, hatte einen gemeinsamen Grund. Sie alle waren von den Ortsbeiräten der zwölf Dörfer, die gemeinsam die Gemeinde Steinhöfel bilden, vorgeschlagen worden. Doch die Hintergründe dafür waren ganz verschiedener Art. Käthe Hunka und Michaela Wietschel aus Heinersdorf beispielsweise engagieren sich im Integrationskreis für die im Ort lebenden Flüchtlinge, Andy Siedler aus Demnitz trägt Jahr für Jahr zum Gelingen des dortigen Oldtimertreffens bei, Ingrid Wenger aus Hasenfelde sammelt Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wenke Wunsch aus Schönfelde studierte mit Kindern Tänze für das Dorffest ein.

Bei wieder anderen ging es um Tätigkeiten allgemeinerer Art. Toni Zerbian aus Jänickendorf ist "immer hilfsbereit und freundlich", wie Renate Wels beschrieb, und stellt seine private Technik für kleinere Arbeiten im Ort zur Verfügung. Karin Humbsch aus Gölsdorf wurde von der Bürgermeisterin als "gute Seele des Gemeindehauses" bezeichnet. "Wann immer man hierher kommt, sie ist immer da", sagte sie. Gemeinsam sei all den Geehrten eines. "Sie haben das Wörtchen ,Nein' aus ihrem Wortschatz gestrichen", sagte sie in Anspielung auf deren generelle Hilfsbereitschaft.

In ihrem Rückblick auf 2016 erinnerte die Bürgermeisterin vor allem an das Landeserntefest, das im September Besucher aus ganz Brandenburg nach Beerfelde gelockt hatte. Sie dankte Helfern und Sponsoren, die eine Veranstaltung ermöglicht hätten, die "unvergesslich" geworden sei. Ähnlich äußerte sich Beerfeldes Ortsvorsteher Horst Wittig. Bei der Organisation habe er auf ein Team von etwa 40 Freiwilligen aus dem Dorf zurückgreifen können.

Vorausblickend auf das neue Jahr kündigte Renate Wels Investitionen in einen Spielplatz in Gölsdorf und in das Feuerwehrhaus in Buchholz an. Bereits begonnen seien Maßnahmen beim Dorfgemeinschaftshaus in Schönfelde, beim Nebengebäude in Arensdorf und beim sogenannten Kreativgebäude am Sportplatz in Heinersdorf. Auf der Vorhabenliste stünden zudem Modernisierungen an der Grundschule in Heinersdorf - für die Heizungsanlage, aber auch für die Turnhalle.

Umrahmt wurde der Empfang von Gitarrenmusik. Sebastian Kliems, Leonie Kosch und Jamie McEwan, Träger des Zweiten Preises beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", gaben mit ihrer Lehrerin Susanne Scharf von der Musikschule in Fürstenwalde mehrere Hörproben ihres Könnens.

Die Geehrten:


■ Arensdorf: Willi UIbrich, Wolfgang Mielenz
■ Beerfelde: Christa Rochlitz, Nicole Hackbarth, Erika Wittig
■ Buchholz: Theodor Kersten, Thorsten Finger
■ Demnitz: Christel Simmat, Andy Siedler
■ Gölsdorf: Karin Humbsch, Mathias Virgens
■ Hasenfelde: Ingrid Wenger
■ Heinersdorf: Käthe Hunka, Evelin Röder, Michaela Wietschel, Denny Schäper, Ronny Schäper
■ Jänickendorf: Antje Zerbian, Toni Zerbian
■ Neuend. i. S.: Brigitte Brandt
■ Schönfelde: Andre Wollburg, Wenke Wunsch
■ Steinhöfel: Renate Ulm, Denise Herrmann
■ Tempelberg: Detlef Pospieszynski, Maik Franke

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