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Großmutzer Bürgerversammlung zur Wahl

Hatten viele Fragen: Der Versammlungsraum im Großmutzer Dorfgemeinschaftshaus war gut gefüllt.
Hatten viele Fragen: Der Versammlungsraum im Großmutzer Dorfgemeinschaftshaus war gut gefüllt. © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 12.01.2017, 09:00 Uhr
Großmutz (GZ) Dass die Wahl des neuen Ortsbeirates in Großmut abgesagt werden muss, ist eher unwahrscheinlich. Gut 20 Einwohner waren am Dienstag zur Bürgerversammlung ins ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um sich über die anstehende Wahl zu informieren.

Die war nach dem Tod von Manfred Augner notwendig geworden, weil der Beirat nun nur noch aus Jürgen Otto Schneider (SPD) bestand. Im Normalfall gehören dem Gremium drei Mitglieder an. Doch hatte Augner für die LGU so viele Stimmen bekommen, dass ihm zwei Sitze zugesprochen worden waren. Da es einen Nachrücker auf der LGU-Liste nicht gab, blieb der zweite Platz unbesetzt und auch jetzt gibt es keinen Ersatz für Augner. "Deshalb waren wir gezwungen, den Ortsbeirat aufzulösen und eine Neuwahl anzusetzen", erklärte die Wahlleiterin des Löwenberger Landes, Martina Kranich, die Situation.

Als Wahltermin steht der 9. April. Doch bevor die Großmutzer ihre drei Stimmen (so viele stehen jedem Wahlberechtigten zu) abgeben können, müssen sich erst Kandidaten finden, die sich zur Wahl stellen.

Vorrangig darum ging es auch bei der Diskussion. Wer sich als Einzelkandidat aufstellen lassen möchte, braucht dafür drei Unterstützungsunterschriften, war zu erfahren. Das gilt ebenso für neu gegründete Wählervereinigungen. Parteien und bereits bekannte Vereinigungen müssen nur ihre Kandidaten wählen und anmelden. Die Frist dafür endet am 2. Februar um 12 Uhr: "Dann müssen die Namen im Hauptamt der Gemeindeverwaltung im Ortsteil Löwenberg vorliegen. Danach geht nichts mehr", stellt Martina Kranich klar.

Maximal vier Namen (einer mehr als Sitze im Beirat zu vergeben sind) dürften auf den Vorschlagslisten stehen. Dass die Wahl abgesagt werden muss, davon geht die Wahlleiterin unter diesen Umständen nicht aus. "Das wäre nur der Fall, wenn keine Wahlvorschläge eingereicht werden, aber ich denke, die kommen noch."

Martina Kranich nutzte die Versammlung gleich auch noch, um für den erforderlichen Wahlvorstand Mitarbeiter zu werben. Wir brauchen einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und drei bis sieben Beisitzer, erklärte sie. Von 8 bis 18 Uhr muss das Wahllokal besetzt werden. Danach steht dann noch die Auszählung der Stimmen auf dem Programm.

Die für das Einreichen der Wahlvorschläge notwendigen Vordrucke können entweder direkt in der Gemeindeverwaltung, Alte Schulstraße 5, im Ortsteil Löwenberg oder im Internet unter www.loewenberger-land.de/index.php?id=8-3-1-0-0 heruntergeladen werden. Wer seine Dienste als Wahlhelfer anbieten möchte, kann sich zu unter der Rufnummer 033094 6980 melden. Das gilt gleichermaßen, wenn es Fragen zur Wahl gibt.

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