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Matthias Lingner punktet auf Schloss Ziethen mit "Havellandküche"

Mit der Sonne um die Wette strahlend: Chefkoch Matthias Lingner, Schlossherr Raphael von Thüngen-Reichenbach.
Mit der Sonne um die Wette strahlend: Chefkoch Matthias Lingner, Schlossherr Raphael von Thüngen-Reichenbach. © Foto: Robby Kupfer/OGA
Robby Kupfer / 18.01.2017, 06:33 Uhr
Groß-Ziethen (OGA) Was im vergangenen Jahr noch als große Überraschung galt, ist in dieser Woche eindrucksvoll bestätigt worden: Matthias Lingner, der 29-jährige Chefkoch des Restaurant Die Orangerie auf Schloss Ziethen hat mit seiner Küche erneut den Sprung unter die zehn herausragenden kulinarischen Adressen Brandenburgs geschafft. Hatte er 2016 auf der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste noch den zehnten Platz erreicht, so gelang ihm diesmal der Aufstieg auf Platz sieben. Das Gourmet-Urteil der Gerolsteiner Bestenliste zählt um so mehr, weil dieses einen Querschnitt aus den Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer abbildet - darunter etwa Michelin und Gault&Millau.

Lingner selbst sieht seine erneute Ehrung höchst gelassen. Der kreative Jungkoch, der seit zwei Jahren auf Schloss Ziethen und damit zugleich in der ältesten nachgewiesenen Küche Brandenburgs arbeitet, betont die Kontinuität seiner Arbeit: "Hochwertige Zutaten bleiben das A und O meiner Havellandküche. Und wie es der Name schon sagt, sollen diese Zutaten, wann immer es möglich ist, aus der Region kommen." So etwa, wie der sechseinhalb Kilo schwere Havelzander, den er am Montagabend den Gästen einer Tagung perfekt am Tisch filetierte. Oder wie das Kotelett vom Havelländer Apfelschwein an jungem Grünkohl-Salat mit Süßkartoffel-Fritten, welches momentan die Karte des Restaurants ziert. Schlossherr Raphael von Thüngen-Reichenbach ist jedenfalls unglaublich stolz auf seinen jungen Spitzenkoch: "Die erneute Auszeichnung ist verdienter Lohn für seine Kreativität und seine Leidenschaft, die er hier einbringt". Von Thüngen und Lingner arbeiten übrigens schon an der nächsten Überraschung. Zwischen Aschermittwoch und Karfreitag soll es auf der Karte spezielle Angebote zum "kulinarischen Fasten" geben.

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