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Neue Nutzungs-Idee für Rudolf-Harbig-Sportplatz im Ortsbeirat vorgestellt / Bau des Mehrzweggebäudes bleibt Priorität

Fußball-Golf im Kolpiner Waldstadion

Verschneit im Winterschlaf: Statt Fußball soll auf dem Kolpiner Sportplatz künftig Fußball-Golf gespielt werden.
Verschneit im Winterschlaf: Statt Fußball soll auf dem Kolpiner Sportplatz künftig Fußball-Golf gespielt werden. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 18.01.2017, 19:35 Uhr
Kolpin (MOZ) Seit Jahren dämmert das Waldstadion "Rudolf Harbig" am Kolpiner Ortsrand in Richtung Fürstenwalde vor sich hin. Nun hat ein Investor Interesse daran, das Areal für eine Fußball-Golf-Anlage zu pachten.

Die Idee für die künftige Nutzung wurde am Dienstagabend im Ortsbeirat vorgestellt. Ortsvorsteher Roland Brendel und seinen Kollegen Lothar Schmidt und Renate Nifke saßen überraschend knapp 20 Einwohnern gegenüber. Dass es nun Fußball-Golf auf dem Sportplatz geben solle, interessierte sie. Dass darüber erst im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beraten werden sollte, kritisierten einige. Daher verriet Ortsvorsteher Brendel den Kolpinern in öffentlicher Runde schon ein paar Fakten. So gebe es einen Investor aus der Region, der den Platz für Fußball-Golf umbauen will. Fußball gespielt werde im Waldstadion ja nur noch von der SV Reichenwalde, wenn Hertha BSC Berlin deren Platz als Trainingslager nutzt - oder im Rahmen des Kolpiner Dorffestes. "Im neuen Mehrzweckgebäude auf dem Platz will der Investor auch zwei Räume für Büro und Lager mieten und einen öffentlichen Imbiss anbieten", erläuterte Roland Brendel.

Was ist Fußball-Golf? Brendel sprach von einem im Westen und Europa populären Sport. Es gebe sogar Weltmeisterschaften. Mit möglichst wenigen Schüssen müssen Fußbälle über den Platz und durch den Wald in 18 Löcher (Reifen oder Netze) versenkt werden. "Der Platz bleibt vorn überspielbar für Fußball auf Kleinfeld. Wir können hier auch weiterhin Dorffest feiern", sagte der Ortsvorsteher.

Alles steht und fällt mit dem Mehrzweckgebäude. Der Neubau mit Fördermitteln ist Priorität im Haushalt. Genutzt werden soll das Haus von Vereinen, Fußballern, Sportgruppe, Jugendklub und Feuerwehr. Deren freiwerdene Gebäude werden verkauft, hieß es in der Sitzung. Am Ende sprach sich der Beirat für die Verpachtung aus. Es bringe dauerhaft Geld ein, was die Kosten für das Mehrzweckgebäude abpuffert, erklärte Roland Brendel am Mittwoch auf Nachfrage. "Das Amt verhandelt nun weiter mit dem Investor, er wird es den Kolpinern selbst noch vorstellen und der Gemeinderat muss dem Vorhaben auch noch zustimmen."

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