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Gemeindehaus Hasenfelde hat Dachschaden

Die Terrasse bleibt vorerst verhüllt

Verhüllung bleibt erst einmal erhalten: Die Fassade des Gemeindehauses wurde im November erneuert. Allerdings fand man ein Loch im Dach der Terrasse, das erst behoben werden muss, ehe die letzte Wand im Frühjahr auch noch braun gestrichen wird.
Verhüllung bleibt erst einmal erhalten: Die Fassade des Gemeindehauses wurde im November erneuert. Allerdings fand man ein Loch im Dach der Terrasse, das erst behoben werden muss, ehe die letzte Wand im Frühjahr auch noch braun gestrichen wird. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 29.01.2017, 07:48 Uhr
Hasenfelde (MOZ) Im November vergangenen Jahres wurde die Fassade des Gemeindehauses von Hasenfelde für rund 23 000 Euro saniert. In bräunlichem Ton leuchtet seither das denkmalgeschütze Gebäude - doch auf der linken Seite ist die Terrasse noch immer mit Gerüst und Folie verhüllt.

Mit dem Stand der Fassaden-Erneuerung beschäftigte sich am Donnerstagabend der Ortsbeirat im Haus. "Wir warten auf gutes Wetter", erklärte Marco Jonscher, Bauamtsleiter der Gemeinde Steinhöfel. Bei der Sanierung im Herbst sei aufgefallen, dass das 26 Quadratmeter große Terrassendach irgendwo ein Loch habe. Dadurch fließe Wasser unter den Fliesen am Mauerwerk entlang. Dort wurde die Fassade bewusst noch nicht erneuert, weil die Farbe abgefroren wäre. Erst einmal, so der Amtsleiter, müsse der Schaden behoben werden. "Das Dach muss begehbar bleiben, es ist unser zweiter Notausgang zur Treppe", sagte Ortsvorsteher Hartmut Kreis. Das Bauamt habe für die Reparatur schon einen Kostenvoranschlag vorliegen. Rund 7700 Euro werde man überplanmäßig dafür noch ausgegeben müssen.

Wenn das Dach repariert sei, Jonscher hofft auf Frühjahr, werde auch noch die restliche Fassaden-Seite neu verputzt. Bis dahin bleibe das Gerüst stehen. "Das sind alles zusätzliche Euro, die uns woanders fehlen werden", sagte Kreis und appellierte, dass man auch noch die Eichen am Haus stutzen sollte, damit die Äste nicht aufs Gebäude drücken.

"Wir haben uns vorher so viele Gedanken über die neuen runden Fenster und Sprossen gemacht. Dann wurde alles in einer Farbe gestrichen. Durch die Sanierung mit den Auflagen des Denkmalschutzes hat das Haus leider kein Gesicht bekommen", monierte Wolfgang Budack aus dem Zuschauerraum. "Ich bin zufrieden, dass wir alles vernünftig soweit schon geschafft haben", sagte Kreis. Nach der Haus-Fassade werde man sich als nächstes 2018 der Sanierung des Terrassen-Eingangs und der Treppe zuwenden müssen.

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