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Fach-Ausschüsse der Gemeinde tagten zu Klarstellungssatzung und Haushalt 2017

Bauland in Berkenbrück bleibt knapp

Cornelia Link-Adam / 17.02.2017, 07:10 Uhr
Berkenbrück (MOZ) Alle Gemeindevertreter haben am Mittwochabend im Bürgerhaus bei der gemeinsamen Sitzung von Haupt-, Bau- und Umweltausschuss sowie Sozial-und Finanzausschuss die nächste Gemeindevertreter-Sitzung am 29. März vorbereitet.

Wenig Hoffnung für Bauwillige machte Planer Frank Wildschütz vom Fürstenwalder Planungsbüro Best Plan. Er erarbeitet gerade im Auftrag der Gemeinde eine Klarstellungs- und Ergänzungssatzung für den gesamten Ort, die rechtssicher festlegt, welche Bereiche zur geschlossenen Bebauung gehören, was innerhalb dieser Grenzen Bauanträge ermöglicht. Aktuell liegt der Plan aus, er informierte über die Abwägungen der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Diese lehnen bislang aber drei der vier neuen Ergänzungsflächen ab - beispielsweise monierte das Landesumweltamt zu hohen Lärm an der Bahnlinie. Nur das Areal am Pflaumenweg habe eine Chance, wenn man sich mit dem Stadtforst Fürstenwalde als Eigentümer einigt. Die Klarstellungssatzung kann den Wunsch nach Bauflächen kaum erfüllen, so der Planer. "Das ist alles sehr schade, aber da kann man wohl nicht viel machen", fanden Bürgermeister Andy Brümmer, wie auch viele andere Abgeordnete im Raum.

Anschließend verteilte Kämmerin Helen Feichtinger den Vorbericht zum Haushalt 2017. Demnach nehme man im Ergebnishaushalt 1,58 Millionen Euro ein und gebe 1,60 Millionen Euro aus. "Zinsen und KEG-Gewinnanteile gleichen es raus, erwartet wird ein Überschuss von 7400 Euro, aber damit lässt sich nicht viel machen." Beim Finanzhaushalt (1,5 Millionen Euro) komme man nach Abzug von Zuweisungen, Kreisumlage (angesetzt: 40,3 Prozent) und Amtsumlage (38,7 Prozent) auf ein Plus von 56 500 Euro. "Dieser Betrag erhöht den Bankbestand zum Jahresende auf 423 900 Euro." Das Geld dürfe man aber nicht investieren. Realisiert werden vorrangig Restarbeiten von 2016 wie Reparaturen am Sportplatz (1000 Euro), Kauf neuer Geräte für die Kita (2100 Euro), Reparaturen am Bürgerhaus (3000 Euro), Kauf von Lichterkette und Kugeln für den Weihnachtsbaum (500 Euro) und der Zuschuss für den geplanten Hortneubau in Briesen (45 000 Euro). Auch wenn die Maßnahmen-Liste eigentlich viel länger ist, bleiben viele Wünsche weiter offen. Finanzieren kann die Gemeinde 2017 nur die Heizungsreparatur im Wohnhaus Parkstraße 20 (1500 Euro) und den Austausch der Laternen-Leuchtmittel in der Forst- und in der Parkstraße (4500 Euro).

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