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Der Förderbescheid ist da

Baustart in Aussicht: Für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Hohenstein liegt jetzt der Förderbescheid vor.
Baustart in Aussicht: Für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Hohenstein liegt jetzt der Förderbescheid vor. © Foto: MOZ/ Gerd Markert
Uwe Spranger / 17.02.2017, 19:35 Uhr
Hohenstein/Strausberg (MOZ) Der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Hohenstein kann nun beginnen. Nachdem der Fördermittelbescheid aus dem Ministerium für ländliche Entwicklung eingegangen ist, steht dem Baustart nichts mehr im Wege. Bürgermeisterin Elke Stadeler hat die erfreuliche Nachricht am Mittwoch im Finanzausschuss und am Donnerstag im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales verkündet.

Am Dienstag hatte sie im Bauausschuss auf Nachfrage von Hohensteins Ortsvorsteher Jens Knoblich noch laut darüber nachgedacht, ob die Stadt eventuell auf den avisierten Zuschuss verzichtet, um endlich beginnen zu können. "Geduld ist bekanntlich nicht mein zweiter Vorname", kommentierte sie selbst.

Immerhin wartete die Stadt schon eine ganze Weile auf das Papier. Die Zuschläge für die Umbauaufträge waren bereits vergeben, die Fristen extra verlängert worden. Denn weil die beantragte Förderung aus EU-Töpfen kommt, war eine Erlaubnis zum vorzeitigen Baubeginn, wie bei anderen Programmen gebräuchlich, in diesem Fall nicht möglich, hieß es.

Insgesamt hat sich die Sache rund anderthalb Jahre hingezogen. Der Bauantrag war bereits im Januar 2016 gestellt worden. Knoblich erinnerte daran, dass er selbst im Mai in Storkow (LOS) war, um den Antrag vor dem Entscheidungsgremium zu erläutern und zu verteidigen. Dann habe das Warten begonnen, und zwischenzeitlich war sogar der Antrag mal verschollen, erinnert er sich.

Die Bürgermeisterin glaubt, dass ein Treffen mit Minister Jörg Vogelsänger Ende 2016 hilfreich war. Letztlich seien nun 118 000 Euro bewilligt worden, sogar etwas mehr als gedacht. Allerdings seien auch einige Auflagen damit verbunden, sagte sie. Die Gesamtkosten waren mit gut 130 000 Euro veranschlagt.

Im Dorfgemeinschaftshaus wird eine ehemalige Wohnung zu einem Mehrzweckraum unter anderem für die Feuerwehr umgebaut, es entstehen bessere Sanitärbereiche und vor allem ein weiterer Eingang, der auch barrierefreien Zugang ermöglicht. Und nach altem Vorbild wird der Giebel wieder hergerichtet und um zwei Fenster ergänzt.

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