Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

FC Deetz kommt raus aus den Containern

FC-Deetz-Präsident Dennie Rufflett (re.) sowie viele fleißige Vereinsmitglieder und Unterstützer zerlegten am Wochenende das vor 17 Jahren aus zehn Containern errichtete Vereinsheim. So wird die Saison zwar etwas unbequem, dafür soll schon im Oktober ein
FC-Deetz-Präsident Dennie Rufflett (re.) sowie viele fleißige Vereinsmitglieder und Unterstützer zerlegten am Wochenende das vor 17 Jahren aus zehn Containern errichtete Vereinsheim. So wird die Saison zwar etwas unbequem, dafür soll schon im Oktober ein © Foto: MZV
Thomas Messerschmidt / 21.02.2017, 07:19 Uhr
Deetz (MZV) (tms) Sein 20-jähriges Bestehen kann der FC Deetz im Januar 2018 im neuen Vereinsheim feiern! Vergangenes Wochenende packten viele Mitglieder an, machten das Baufeld frei. Die schwere Technik, die dafür nötig war, stellten MEAB, Udo Elsemüller und Marco Hintze zur Verfügung. Schließlich musste das im Jahr 2000 stolz zusammengefügte "Containerdorf" aufgelöst werden. Zehn Baucontainer hatte der Entsorger MEAB damals dem Verein überlassen, allerdings waren sie schon 24 Jahre in Gebrauch. Egal. Der Verein fügte sie zu einem 180 qm Vereinsheim zusammen und machte sich's schön. 2005 gesellte sich ein massiver Anbau hinzu, um mit den explodierenden Mitgliederzahlen mithalten zu können. Inzwischen vereint der FC Deetz 240 Sportler. Zu viel für die alten Container. Dach und Fugen waren immer öfter undicht, die Wände im Duschbereich feucht und marode, die Betriebskosten enorm. So wurde lange Zeit um einen Neubau gerungen, der 2017 Wirklichkeit wird. Und zwar dort, wo bis Samstag noch die Container standen. Also als Anbau an den Anbau. 260 qm groß, massiv, mit drei Umkleiden samt Sanitärbereichen, mit Trockenraum, Lager und separater Küche. Am 3. März kommen die Vermesser, am 6. März die ersten Bauleute. "Bodenplatte und Rohbau sind ausgeschrieben", versichert Bürgermeister Reth Kalsow und hofft, das trotz steigender Baupreise, die Projektkosten im Plan bleiben. 407.000 Euro soll das offiziell "Gesundheitshaus" genannte Projekt kosten, das mit 305.000 Euro aus dem Leader-EU-Topf gefördert wird. Die Gemeinde sorgt für den Eigenanteil und der FC für Eigenleistungen, die sich wegen der Förderrichtlinien auf den Container-Rückbau und Außenbereich beschränken. Drum haben die Deetzer eine zweite Baustelle in Arbeit und bauen sich eine große Garage als Lagerraum. Die sollte geschafft sein, wenn sich der Club um die Außenanlage und Einrichtung des Vereinsheimes kümmern kann, wofür Mitglieder und Freunde rund 23.000 Euro via Spendenaktion hinterlegt haben. "Am 17. Oktober soll das Haus fertig sein, sodass wir ab Herbst wieder sicher untergebracht sind. Bis dahin müssen wir uns mit wenig Raum begnügen, was im Frühjahr und Sommer aber zu verkraften ist", erzählt Dennie Rufflett, der seit Gründung des Vereins dessen Präsident ist.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG