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Hinter der Kita in Booßen entstehen ein Bolzplatz und Leichtathletik-Anlagen für die Grundschule

Faule Pappeln für Sportplatz gefällt

Innen hohl: Das Grünflächenamt hat Bäume am neuen Sportplatz schon Anfang Februar fällen lassen.
Innen hohl: Das Grünflächenamt hat Bäume am neuen Sportplatz schon Anfang Februar fällen lassen. © Foto: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)
Thomas Gutke / 24.02.2017, 06:02 Uhr
Booßen (MOZ) In Booßen ist mit vorbereitenden Arbeiten für den neuen Sportplatz hinter der Kita begonnen worden. Vor kurzem fällten Mitarbeiter der Firma Förster aus Rietz-Neuendorf Bäume auf dem Gelände hinter der Kita. "Die Pappeln waren innen verfault, somit war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben", berichtet Martin Lebrenz, Sprecher der Stadt Frankfurt.

Für den Bau des Sportplatzes sind 300 000 Euro im Haushalt eingeplant. Gegenwärtig werde der Bauantrag bearbeitet. "Ziel ist es, die Baumaßnahme in diesem Jahr fertigzustellen." Vorgesehen ist ein Bolzplatz. Dazu eine mit einer Weitsprunganlage kombinierte 60 Meter-Laufbahn mit Kunststoffbelag, eine Weitwurfanlage und ein für den Vereinssport gedachter Beachvolleyballplatz. "Außerdem wird ein Container zum Unterstellen von Sportgeräten, mit einer Toilette und einem Vordach als Unterstellmöglichkeit aufgestellt", erklärt der Stadtsprecher.

Mit dem neue Sportplatz soll vor allem der Schulsport in dem Frankfurter Ortsteil abgesichert werden. Zurzeit nutzen die Booßener Grundschüler im Frühjahr und Sommer noch den Sportplatz des SV Union Booßen für den Leichtathletik-Unterricht. Allerdings liegt der Platz zu Fuß etwa eine halbe Stunde von der Schule entfernt. Gleichzeitig befinden sich die Weitsprunggrube und die Laufbahn nach wie vor in einem maroden Zustand.

Union Booßen wolle trotz des neuen Sportplatzes im Ort auch seine Anlage weiterentwickeln, teilte Martin Lebrenz mit. "Aber aus städtischer Sicht sind hier vorerst keine Investitionen geplant und auch keine Fördermittel beantragt worden." Der Fußballverein, bei dem Stefan Voss, der Geschäftsführer der Messe- und Veranstaltungs GmbH, Vorsitzender ist, habe die aus dem Jahr 2015 zugesicherten Fördermittel nicht in Anspruch genommen "und möchte durch eigene Sponsoren und Eigeninitiative das Sanitärgebäude weiter ausbauen", teilt die Stadt mit.

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