Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

"All you need is love" im Schloss Gollwitz

Sängerinnen der Musik- und Kunstschule Havelland präsentierten Songs wie "Yesterday" und "A hard days night" von den Beatles bei der Musical-Premiere.
Sängerinnen der Musik- und Kunstschule Havelland präsentierten Songs wie "Yesterday" und "A hard days night" von den Beatles bei der Musical-Premiere. © Foto: MZV
Erhard Herrmann / 28.02.2017, 10:29 Uhr
Gollwitz (MZV) Eleanor Rigby, Penny Lane, Lucy (In the Sky), Lovely Rita, Maggie Mae, Dear Prudence & Ono Yoko? Richtig - alles Frauen, Straßen oder Plätze, die von den Pilzköpfen aus Liverpool, den Beatles, besungen worden. Einige existierten wirklich, wie Penny Lane, andere waren frei erfunden, wie Eleanor Rigby. Gemein haben sie eins: "all you need is love! Sie haben die Flower-Power-Zeit bis heute erhalten. Musik, die über Generationen immer wieder aktuell ist. Grund genug für die Musik- und Kunstschule Havelland diese Zeit in einem Musical wiederzubeleben: "The Pepper Sergeants -Die Geschichte einer vergessenen Band". "Es ist quasi ein Abschiedskonzert für viele Schüler, die ihr Abitur machen und die Schule verlassen", erklärte Michael Hadrisch. Von ihm stammte das Konzept, die Biografie der Beatles in eine lustige und kurzweilige Geschichte zusammenzufassen. So war bei der Aufführung in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz von "A hard days night" über "Yesterday" bis zu "All you need is love" für jeden Geschmack und jede Stimmung war etwas dabei. Dazu gehörten auch vielfältige Choreografien der insgesamt 30 Musiker, Sängerinnen und Tänzer. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Ines Beyer. Viele der jungen Musicaldarsteller kannten zuvor die Beatles bzw. deren Musik kaum. Dennoch schien der "Spirit" von damals heute noch zu wirken. Munter sangen und tanzten die Schüler drauf los und zogen mit dieser unbeschwerten und beschwingten Leichtigkeit die Zuhörer ganz schnell auf ihre Seite. Das Publikum machte mit. Viele erinnerten sich zu gerne an ihr Plakat mit der "Pop-Ikone" Che Guevara oder die herausgestreckte Rolling-Stones-leck-mich-Zunge in ihrem Jugendzimmer. Es war ein unterhaltsamer Abend, eine schöne Zeitreise, voll toller Musik.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG