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Ausflügler erfahren jetzt in Oderaue mehr über die einzelnen Orte

Neun Tafeln geben Auskunft

Geschafft: Emilie und Barbara Anders schauten vorbei, als Udo Schagen (r.) und Gemeindearbeiter Clemens Warnke die Hinweistafel in Croustillier aufstellten.
Geschafft: Emilie und Barbara Anders schauten vorbei, als Udo Schagen (r.) und Gemeindearbeiter Clemens Warnke die Hinweistafel in Croustillier aufstellten. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 09.03.2017, 06:00 Uhr
Croustillier (MOZ) An Croustillier, das an der Landesstraße 281 liegt und zur Gemeinde Oderaue gehört, fahren die meisten Ausflügler wohl vorbei, ist sich Udo Schagen sicher. Deshalb ist für ihn am Dienstagnachmittag klar, dass die neue Hinweistafel nicht an der auch von der Straße aus sichtbaren Bushaltestelle am Ortseingang aufgestellt werden sollte, sondern möglichst nahe der Straße. "Dann wird sie gesehen und halten die Leute vielleicht auch an", sagt Udo Schagen und hofft, dass danach der eine oder andere noch einen Spaziergang durch die Siedlung macht. "Dort gibt es zwei wirklich sehenswerte alte Scheunen."

Für Gemeindearbeiter Clemens Warnke ist es bereits die achte Hinweistafel, die er seit vergangenen Freitag in der Gemeinde aufstellt. So war er bereits in Zäckericker Loose, Neurüdnitz, Neuküstrinchen, Neuranft, Altreetz, Mädewitz und Altwustrow. Für die Tafel in Neureetz müsse der genaue Standort noch festgelegt werden, erzählt der Altreetzer und verspricht: "Die steht dann aber auch in den nächsten Tagen."

Udo Schagen, der in Altwustrow zu Hause ist, gehörte neben Marianne Krüger (Altmädewitz), Kenneth Anders (Croustillier) und Oliver Proft (Zollbrücke) in den vergangenen Monaten einer Arbeitsgruppe an, die die Hinweistafeln zur Entstehungsgeschichte und zu den jeweiligen Eigenheiten des Ortes vorbereitet hat. "Wir haben natürlich auch Ulrich Frischmuth, den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, und die Ortsvorsteher einbezogen", berichtet Udo Schagen. Die endgültigen Entwürfe der Tafeln seien dann im November in der Gemeindevertreterversammlung vorgestellt worden. "Uns war wichtig, etwas zur Geschichte des Ortes festzuhalten, aber auch zum Oderbruch selbst. Wer alle Schilder liest, bekommt da schon einen guten Überblick."

Auch seien weitere Schilder denkbar, sagte Udo Schagen und fügte hinzu: "Es gibt bereits konkrete Nachfragen." Die Kosten für die bisher neun Tafeln in Höhe von 1000 Euro habe die Gemeinde übernommen.

Und was mag Emilie (6) am liebsten in Croustillier? "Hier ist es schön ruhig und gibt es viele Tiere wie Rehe und Hasen." Auch zwei Störche habe sie in der vergangenen Woche schon gesehen. Doch das Nest und die Nisthilfe im Ort seien noch leer.

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