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Friedland modernisiert Wasserwander-Rastplatz / Betreuer gesucht / Übernachtungen steigen

Kummerows Tor zur Spree aufgehübscht

Baggern am Strand: Mitarbeiter der Firma Kurylyszyn legen das Umfeld des neuen Volleyballplatzes an.
Baggern am Strand: Mitarbeiter der Firma Kurylyszyn legen das Umfeld des neuen Volleyballplatzes an. © Foto: MOZ/Jörg Kühl
Jörg Kühl / 09.03.2017, 07:05 Uhr
Kummerow (MOZ) Am Wasserwander-Rastplatz von Kummerow wird im Endspurt gearbeitet. Bis Ende März, das wäre noch recht zeitig vor Beginn der Wassersportsaison, soll der Platz fertig saniert und modernisiert sein. Heute findet bereits eine Teilabnahme statt.

Hintergrund ist, dass der Wasserwanderrastplatz, der idyllisch an der Spree gelegen ist, immer häufiger aufgesucht wird. So habe sich die Zahl der Übernachtungen in den letzten zehn Jahren von etwa 200 auf knapp 400 verdoppelt, berichtet Werner Hahn, der den Wasserwanderrastplatz viele Jahre ehrenamtlich betreut hat. Diesem Anstieg war vor allem die "Sanitäranlage", ein besseres Dixie-Klo, nicht mehr gewachsen. Auch bei größeren Festen im Dorf, etwa dem jährlichen Volleyballturnier oder dem Pflaumenkuchenfest, habe sich die alte Toilette mit der kleinen Sammelgrube als unterdimensioniert erwiesen, berichtet der für Bau- und Grundstücksangelegenheiten zuständige Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung Andreas Schulz. Zu deutsch: Wenn ein paar Dutzend Menschen die Anlage innerhalb einer kurzen Zeit aufsuchten, lief die Grube über.

Nun ist eine größere Fäkaliengrube gebaut worden. Darüber kam ein ordentliches Fundament für den neuen Sanitär-Container, der deutlich geräumiger ist, als sein Vorgänger. Neu angelegt wurde auch das Volleyballfeld. Hierzu war es notwendig, eine Terrasse in das zur Spree hin abschüssige Gelände zu bauen und die Anböschung zu befestigen. Die Erdarbeiten hat die Beeskower Firma Kurylyszyn ausgeführt.

Auch die Fundamente für den neuen Bootssteg sind bereits fertiggestellt. Hier werden in den kommenden Tagen die schwimmenden Elemente der Steganlage montiert. Lieferant ist die Werft "Kiebitzberg" in Havelberg. Angeliefert und montiert werden noch zwei Sitzgarnituren, wo die angereisten Gäste ihre mitgebrachten Speisen verzehren können. Mit der grundlegenden Sanierung und Modernisierung des Wasserwander-Rastplatzes hat die Stadt Friedland im Oktober begonnen. Der Umbau kostet rund 92 000 Euro. Etwa 75 Prozent davon werden aus dem europäischen Förderprogramm "Leader" kofinanziert.

Da Werner Hahn aus Altersgründen die Betreuung des Wasserwander-Rastplatzes gerne abgeben möchte , ist die Stadt auf der Suche nach einem Nachfolger. Dieser könne für seine Aufgabe mit einer Aufwandsentschädigung rechnen, so Schulz. Interessenten werden gebeten, sich in der Stadtverwaltung Friedland unter Tel. 033676 60924 melden.

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