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Gute Stimmung bei den rund 300 Besuchern des Blasmusikfestes in Bugk

Volle Tanzfläche im Festzelt

Freude an der Bewegung: Auch zu der Musik der Goyatzer Blasmusikanten tanzten zahlreiche Paare.
Freude an der Bewegung: Auch zu der Musik der Goyatzer Blasmusikanten tanzten zahlreiche Paare. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 13.03.2017, 07:34 Uhr
Bugk (MOZ) "Wir wollten mal was für die ältere Generation machen, ein Fest, wo wir sie vom Frühstück bis zum Kaffee verwöhnen und sie richtig abtanzen können", erklärt Anja Joppeck die Idee, die hinter dem großen Blasmusikfest in Bugk steckt, das am Sonntag in einem großen Zelt stattfand. "Es ist ja sonst nichts mehr zum Tanzen für sie da." Das scheint wahr zu sein, denn es kamen von lange vor 10 Uhr bis 16 Uhr rund 300 überwiegend Senioren aus den umliegenden Orten, um sich bei urig-volkstümlichen Klängen zu vergnügen. Auch Potsdamer waren unter ihnen, und eine Gruppe Fans aus Spremberg ist vom ersten Bugker Blasmusikfest an vor drei Jahren immer mit dabei. Auch Erika Fiedler aus Wendisch Rietz und Bärbel Wunderlich aus Görsdorf bei Beeskow kommen jedes Mal, und zwar "immer auf den selben Platz", lachen sie.

"Viele kommen viel zeitiger, weil sie sich ihren Platz sichern wollen", weiß Anja Joppeck, die stilgerecht im Dirndl erschienen war. Sie gehört zu dem 20-köpfigen Organisationsteam aus Bugkern, das sich vor allem aus der Fastnachtsgesellschaft zusammensetzt. Für die frühen Besucher gab es unter anderem hausgemachten Schmalz auf Brot aus dem Steinofen der Familie Bradtke. Zum Mittag versorgte die Ranziger Fleischerei die Gäste mit Gulasch und Rotkohl. Der Kuchen zum Kaffee wurde traditionell wie bei allen Festen in Bugk von den Dorffrauen gespendet. Für eine Schätzfrage gab es zudem Preise zu gewinnen, die von Storkower Unternehmern gespendet worden waren.

Das Bugker Blasmusikfest ist sehr beliebt. "Diesmal haben wir es größer gemacht als die zwei Mal vorher", so Anja Joppeck. "Wir hatten immer Vorverkauf und waren schnell ausverkauft. Es sollen aber auch ohne Vorverkauf alle mitfeiern können, die es gern möchten." Diesmal spielten vormittags die Goyatzer Blasmusikanten. Um die Mittagszeit trat das Bugker Männerballett mit seinem Tanz um "Ein bisschen Haushalt" auf, den sie für die Faschingsfete einstudiert hatten. Der Nachmittag gehörte den Spreetaler Blasmusikanten. Kaum erklangen die ersten Töne, war die Tanzfläche voll von fröhlichen Paaren. Und so blieb es die ganzen sechs Stunden lang. Es wurde viel mitgesungen, besonders wenn bekannte bayrische, Tiroler und Brandenburger volkstümliche Lieder gespielt wurden.

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