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Künstlerpleinair findet erneut Fortsetzung

Stets dabei: "drei" Bärtige - Initiator Wolfgang Stübner (l.), der belgische Bildhauer und Stammgast Thierry Lauwers und Stübners Hund
Stets dabei: "drei" Bärtige - Initiator Wolfgang Stübner (l.), der belgische Bildhauer und Stammgast Thierry Lauwers und Stübners Hund © Foto: MOZ/Gabriele Rataj
Gabriele Rataj / 16.03.2017, 06:46 Uhr
Gielsdorf (MOZ) Ende April reisen aus Süd, Ost und West die Teilnehmer des 12. Internationalen Bildhauerpleinairs bei Wolfgang Stübner im Atelier im Skulpturenpark Wilkendorf an. Vom 24. bis zum 30. April werden - wie passend - zwölf Bildhauer die Kettensägen anwerfen und unter freiem Himmel sehens- und kaufenswerte hölzerne Skulpturen entstehen lassen.

Dabei hatte der Spiritus Rector und künstlerische Leiter Wolfgang Stübner im Vorjahr daran gedacht, die beinahe gesetzte jährliche Werkstattwoche mit gestandenen Künstlern aus aller Welt nicht mehr durchzuführen. "Ein gewisses Alter", führte er an, die hierzulande eher gering ausgeprägte Neigung zum Kunstkauf und Überlegungen, wer das Projekt weiterführen könnte.

"Aber schon beim vergangenen Symposium haben mich die Bildhauer, allen voran Thierry Lauwers aus Belgien, beackert, doch weiterzumachen", erzählt der Wilkendorfer Künstler. Notfalls müssten eben Wohnwagen aufgestellt werden, wenn das Geld nicht reiche, hatte es geheißen. Viele bewerben sich dennoch jährlich aufs Neue, selbst wenn keine großen Honorare zu erwarten sind und manch entstandenes Objekt einige Jahre im Außenbereich auf einen Liebhaber wartet.

"Aber die meisten Sponsoren fühlen sich dem Anliegen Kunst weiter verbunden, einige sind von Anbeginn als Unterstützer dabei", möchte Stübner all jenen danken, die dem Pleinair treu zur Seite stehen. Neuzugänge in dem Kreis seien natürlich herzlich willkommen.

Denn es sind nicht allein Kost und Logis, für die es zu sorgen gilt. Die Bewerber müssen ohnehin auf eigene Kosten anreisen. Auch zur Materialbereitstellung ist Hilfe wie von der Firma Kania erwünscht. Außerdem hat Stübner stets für alle u. a. eine Exkursion im Programm, ein Brandenburger Schaufenster gewissermaßen, Werbung für das ganze Land.

Diesmal möchte er den Gästen - darunter sorgsam ausgewählte Neue wie Donald Buglass aus Neuseeland - das Museum Barberini in Potsdam zeigen. Das organisiert Stübner gerade, denn in gut einem Monat ist es soweit.

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