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Ein neuer Spielplatz für Görzig

Vor Ort: Bauamtsleiter Stefan Horstmann, Schulleiterin Sabine Limburg, Heike Schmidt von der Ganztagsbetreuung, Hausmeister Dieter Ahrensdorf und Bürgermeister Olaf Klempert (v.l.)
Vor Ort: Bauamtsleiter Stefan Horstmann, Schulleiterin Sabine Limburg, Heike Schmidt von der Ganztagsbetreuung, Hausmeister Dieter Ahrensdorf und Bürgermeister Olaf Klempert (v.l.) © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Tatjana Littig / 20.03.2017, 06:45 Uhr - Aktualisiert 21.03.2017, 14:38
Görzig (MOZ) Im vergangenen Jahr musste der Spielplatz der Grundschule Görzig dem Kita-Anbau weichen. Ende des Monats beginnen nun die Arbeiten für einen neuen Spielplatz. In drei Bauabschnitten soll er realisiert werden. Den ersten finanziert die Gemeinde. Kostenpunkt: rund 30 000 Euro.

Sabine Limburg ist erleichtert. Das Ziel ist nah. Seit gut einem Jahr haben die 126 Schüler der Grundschule Görzig schon keinen Spielplatz mehr. "Wir müssen auf beengtem Raum agieren", sagt die Schulleiterin. Im Winter sei es besonders schlimm gewesen, als der Sportplatz vereist gewesen ist und einzig Schulhof und Klassenzimmer für die Pausengestaltung zur Verfügung standen.

Der neue Spielplatz der Schule soll in drei Bauabschnitten hinter der Turnhalle realisiert werden. Die Gesamtkosten gibt die Verwaltung mit etwa 70 000 Euro an. Der erste Bauabschnitt soll zwischen 30 000 und 35 000 Euro kosten - finanziert von der Gemeinde.

Am 27. März sollen die Bodenarbeiten beginnen. Was es im Vorfeld noch vorzubereiten gilt, besprachen Rietz-Neuendorfs Bürgermeister Olaf Klempert, der neue Bauamtsleiter Stefan Horstmann, Schulleiterin Sabine Limburg, Heike Schmidt, Leiterin der integrierten Ganztagsbetreuung, Hausmeister Dieter Ahrensdorf und Mitarbeiter der Firma Tief- und Ökobau Schiemann aus Storkow, die die Arbeiten durchführen werden, bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstag. In der ersten Aprilwoche soll die Anlieferung der neuen Spielgeräte samt vorbereitender Arbeiten erfolgen und eine Woche später der Aufbau.

Vorgesehen sind zunächst zwei Doppelschaukeln, eine Kletterwand, ein Klettergerüst, eine Nestschaukel, ein Sandkasten und ein Rutschenturm. Nicht alle Spielgeräte müssen neu angeschafft werden: Kletterwand, Nestschaukel, Wippe und Rutsche hat die Schule bereits - sie müssen nur versetzt werden. Die Rutsche steht schon auf dem neuen Platz. Doch nutzen dürfen die Schüler sie noch nicht.

Wenn alles wie geplant läuft, soll der erste Bauabschnitt Mitte April beendet sein. Sabine Limburg rechnet damit, dass die Kinder spätestens im Mai den Spielplatz auch nutzen können. Auf eine Sache dürften sie dann besonders stolz sein. Das Geld für das neue Klettergerüst, das nach Vorbild des alten Klettergerüstes aus DDR-Zeiten gebaut wird, haben sie bei ihrem Sponsorenlauf im September erlaufen.

Indes hat die Suche nach Sponsoren für die nächsten beiden Bauabschnitte begonnen. Vieles solle über Fördermittel finanziert werden, erklärt Sabine Limburg. Rund 20 Schreiben an Unternehmen aus der Region, Ministerien und Stiftungen, die bundesweit tätig sind, hat Anne-Kathrin Hartmann verschickt. Erste Rückmeldungen hat die Ortsvorsteherin und Elternvertreterin bereits erhalten. 10 000 Euro aus Lottomitteln für einen Matschtisch stehen in Aussicht - vorausgesetzt der Förderantrag wird bewilligt.

Für Juni verspricht Sabine Limburg ein großes Fest. "Wir müssen den Spielplatz doch einweihen", erklärt die Schulleiterin. Sie hofft, dass der nächste Bauabschnitt in den Sommerferien realisiert werden kann.

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