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Kehrigk bekommt einen neuen Weihnachtsbaum

Vor dem Feuerwehrgerätehaus-Jugendklub: Ortsvorsteher Joachim Kraatz (Mitte) und Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit Blick auf die störenden Container.
Vor dem Feuerwehrgerätehaus-Jugendklub: Ortsvorsteher Joachim Kraatz (Mitte) und Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit Blick auf die störenden Container. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 22.03.2017, 05:28 Uhr
Kehrigk (MOZ) Mit 14 Einwohnern war es eine gute Beteiligung an der Ortsbegehungsrunde der Storkower Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig. Diese hatte am Montag nach Kehrigk geführt. "Die Beteiligung ist bei uns immer so", kommentierte Ortsvorsteher Joachim Kraatz stolz.

Zuerst wurde die Trauerhalle auf dem Friedhof begutachtet. Sie wird außen malerisch aufgefrischt werden. Das Feuerwehrgerätehaus mit Jugendklub ist gut in Ordnung. "Es ist eine Küche drin, hier finden unsere Versammlungen statt, trifft sich der Dorfklub, und auch für private Feste steht es zur Verfügung", fasste Hartmut Rudloff zusammen. Um den Namen dieser Einrichtung gab es seit einem Jahr Streit. Wie Löschgruppenführer Christian Lehmann im Nachhinein die MOZ informierte, ist dieser nun in der anschließenden Ortsbeiratssitzung nach langer Diskussion beigelegt worden. Es hatte der Wunsch bestanden, es in "Feuerwehr-Dorfgemeinschaftshaus" umzubenennen, weil es zur Zeit keine Jugendlichen gibt, die in dem Alter sind, in dem sie einen Jugendklub selbstständig führen können. Außerdem ist die Freiwillige Feuerwehr seit einem Jahr wegen mangelnder Mitgliederzahl nicht einsatzfähig. "Ende März sind wir wieder 15 aktive Kameraden, und wir erwarten in nächster Zeit weitere Neuzugänge", ist Christian Lehmann zuversichtlich.

Probleme bereitet ein Schrottcontainer vor dem Gebäude. "Der steht hier ungünstig", erklärte Hartmut Rudloff. "Wenn Veranstaltungen sind, muss er jedesmal gesichert werden, damit keine Unfälle passieren." Auch andere Container stehen dort, die zumindest keinen guten Anblick bieten. "Ob die versetzt werden oder ganz hier wegkommen oder auf irgendeine Weise unsichtbar gemacht werden, muss der Ortsbeirat entscheiden", bestimmte die Bürgermeisterin.

Weiter ging es zur Hauptkreuzung Kehrigker Dorfstraße, welche die Ortsmitte darstellt. Hier seien in den letzten zwei, drei Wochen zwei gesunde Bäume für Ersatzpflanzungen gefällt worden. "Das versteht keiner im Dorf", ist Bernd Reinhold enttäuscht. "Man hätte die Spitzen kappen können." Grund der Fällungen war, dass die beiden Nadelbäume, die in der Weihnachtszeit festlich geschmückt worden sind, zu dicht beieinander standen. "Im Herbst soll hier ein schon größerer Solitärbaum als Weihnachtsbaum gepflanzt werden", informierte der neue Bauamtsleiter Robert Hentschel. Außerdem geben hier vier Schilder Anlass zur Kritik, weil sie ziemlich unordentlich herumstehen.

Der Rundgang war nach einer Stunde beendet. "Die Wunschliste ist lang, aber man kann nicht alles auf einmal machen, man muss Prioritäten setzen", wertete Cornelia Schulze-Ludwig aus. "Viele Sachen sind dabei, die nicht nur großes Geld brauchen, sondern Anpacken und Eigeninitiative." Als Jahrzehnteprojekt in Kehrigk, nämlich als Wunsch seit der Wende, nannte sie den Radweg zum Forsthaus Tschinka. "Jetzt rückt der Bau in greifbare Nähe", machte die Bürgermeisterin Hoffnung.

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