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Mit platten Reifen über die Grenze gerast

Lisa Mahlke / 29.03.2017, 06:46 Uhr
Hohenwutzen (MOZ) Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungseinheit haben am Dienstagmorgen einen flüchtenden Autodieb nach Polen verfolgt. Gegen 5.30 Uhr war den Zivilfahndern von Zoll, Landes- und Bundespolizei ein in Richtung Bundesgrenze fahrender VW T5 aufgefallen. Auf der Bundesstraße 158a, kurz vor dem ehemaligen Grenzübergang, wollten die Beamten den Volkswagen stoppen. Der Fahrer missachtete die eindeutigen Zeichen zum Anhalten und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit nach Polen. Dabei überfuhr er einen sogenannten Stopstick und beschädigte sich dadurch zwei Reifen. Zwei Bundespolizisten verfolgten ihn sofort, konnten aber nur noch den verlassenen Transporter rund 100 Meter hinter dem Grenzübergang feststellen. Vom vermeintlichen Autodieb fehlte jede Spur.

Beschädigungen am Türschloss der Fahrerseite und Manipulationen am Zündschloss bestätigten den Diebstahlsverdacht. Ersten Ermittlungen zufolge wurde das Fahrzeug in der Nacht zum Dienstag in der Nähe von Hamburg entwendet.

Die weitere Bearbeitung haben die polnischen Polizeibehörden übernommen.

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