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Gemeinderat votierte für Zuschuss / Auch Beschluss zur Flächenvergrößerung von Friki-Halle bei Kolpin befürwortet

Reichenwalde unterstützt die DLRG-Wasserrettung

Cornelia Link-Adam / 30.03.2017, 05:34 Uhr
Kolpin/Reichenwalde (MOZ) Reichenwalde bezuschusst die Arbeit der DLRG-Wasserrettung auf dem Scharmützelsee. Der Grundsatzbeschluss dafür wurde am Dienstagabend bei der Gemeindevertreter-Sitzung in Kolpin einstimmig gefällt.

Allerdings hatten die Abgeordneten vorab einige Bauchschmerzen mit der zusätzlichen Ausgabe, weil man noch nicht wisse, wie die finanzielle Situation der Gemeinde aussieht, da der Haushalt noch nicht vorliegt. Bislang war man immer in den Miesen, dies wird wohl auch 2017 so sein. Dennoch gab die Kämmerin für die DLRG-Unterstützung schon grünes Licht, daher sahen es die Abgeordneten als selbstverständlich an, die Rettungschwimmer für ihre Arbeit am Scharmützelsee zu unterstützen. Schließlich sei man durch den Campingplatz Schwarzhorn, der in der Gemarkung Dahmsdorf liegt, ja Mitnutzer der Absicherung. Wendisch Rietz und Bad Saarow zahlen für die Rettungsschwimmer jährlich mit jeweils 2500 Euro den größten Anteil, Diensdorf-Radlow und neu nun auch Reichenwalde beteiligt sich mit jeweils 1250 Euro an der Wasserrettung.

Zugestimmt wurde auch der Erweiterung des Aufstellungsbeschlusses zum B-Plan "Erweiterung Gewerbegebiets Friki Storkow". Der Geflügelproduzent, der zur niederländischen Plukon Food Group gehört, setzt an der Fürstenwalder Straße bei Kolpin künftig mehr auf kleinere Abpackungen um neue Geschäfte zu beliefern. Für die Erweiterung der Produktionsstrecke braucht man mehr Platz - daher soll das Plangebiet um zwei Flächen gegenüberliegend der Straße erweitert werden, was die Abgeordneten befürworteten.

Darüber hinaus gab es in der Sitzung auch noch einige neue Informationen: Roland Brendel, Ortsvorsteher von Kolpin, berichtete davon, dass beim Bücherbasar aus dem Bestand der einstigen Bibliothek am Sonnabend 152 Bücher und 24 Schallplatten neue Besitzer fanden. 161,70 Euro wurden eingenommen. "Die Reste bieten wir beim Pfingstfest nochmal an." Mike Hemm, der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde, erinnerte daran, dass am 8. April wieder Frühjahrsputz in allen drei Ortsteilen sei. In Reichenwalde kümmere man sich um den "Roggischweg", der parkähnlichen Verbindung zwischen Mühlenberg und Silberberger Straße, in Dahmsdorf um den Rosengarten und in Kolpin werde rund um die Seen geputzt. Mitstreiter seien gern willkommen.

Berichtet wurde auch, dass jüngst die Probebohrungen durch den Landesbetrieb Straßenwesen in der Kolpiner Hauptstraße einen stark kontaminierten Asphalt ergaben. Die Ergebnisse übersendet man nun an das Landesministerium.

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