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Solidarische Landwirtschaft mit Angela und Robert Jahn aus Döbberin / Infotreffen am Sonnabend

Bio-Gärtner auf Suche nach Mitstreitern

Laden ein: Angela und Robert Jahn aus Döbberin praktizieren als Bio-Gärtner die Solidarische Landwirtschaft. Weitere Mitstreiter sind willkommen. Im Gewächshaus wachsen derzeit die Gemüsepflanzen heran.
Laden ein: Angela und Robert Jahn aus Döbberin praktizieren als Bio-Gärtner die Solidarische Landwirtschaft. Weitere Mitstreiter sind willkommen. Im Gewächshaus wachsen derzeit die Gemüsepflanzen heran. © Foto: Johann Müller
Ines rath / 30.03.2017, 06:40 Uhr
Döbberin (MOZ) Die Vorbereitungen auf das neue Wirtschaftsjahr laufen bei Solawi-Samhain in Döbberin. Angela und Robert Jahn haben ihre "solidarische Landwirtschaft" nach ihrem Seminarhaus "Samhain" benannt. Der Begriff kommt aus dem Keltischen und steht für Erntefest. Das neue Wirtschaftsjahr beginnt im Mai. Und die beiden Bio-Gärtner, Yoga-Lehrer und Selbstversorger suchen dafür weitere Mitstreiter.

Die können und dürfen an zwei Tagen im Monat auf dem Feld und im großen Samhain-Garten mitarbeiten - müssen es aber nicht. Sie bekommen für einen festen monatlichen Betrag wöchentlich eine Kiste mit frischem Bio-Gemüse geliefert.

Darunter sind Raritäten wie violetter Rosenkohl, Stielmus oder lila Kartoffeln, sagt Chefgärtner Robert Jahn. Insgesamt werden rund 40 Sorten Gemüse angebaut, darunter eine ganze Reihe alter Kultursorten.

Rund 1,5 Hektar Fläche bewirtschaftenen die Döbberiner Bio-Gärtner und ihre Freunde, darunter etwa einen halben Hektar fürs Gemüse. Das Gros ist Kartoffelfläche.

Im Gewächshaus auf dem Samhain-Hof wachsen derzeit Tausende Jungpflanzen heran, die aufs Aussetzen ins Freiland warten. Auf den Fensterbänken im großen Yogasaal stehen die Kästen mit rund 160 Tomatenpflanzen verschiedener Sorten.

Wer sich für das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft interessiert und die Döbberiner Bio-Gärtner kennenlernen möchte, ist eingeladen, sich eingehender zu informieren: Am 1. April findet ab 15 Uhr ein Info-Treffen in Döbberin dazu statt.

Die bisherigen Mitstreiter kämen vorwiegend aus Döbberin und umliegenden Dörfern, nicht (mehr) aus Frankfurt, sagt Robert Jahn. Seine Frau wird am Sonnabend auch Tee zubereiten und für die Besucher backen.

Gern gesehen sind zu dem Treffen zudem regionale Erzeuger von Kleinprodukten, wie Honig, Käse, Fruchtaufstrichen oder Säften, mit denen die Solawai-Samhainer künftig gern noch intensiver kooperieren würden.

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