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Lukas Burmeister gewinnt das Stechen

Starterin aus Übersee: Amanda Akerman sattelte am Sonntag Chantendro. Die Amerikanerin, die für den Ländlichen Reit- und Fahrverein Lentzke an den Start geht, wurde Fünfte im Hauptspringen.
Starterin aus Übersee: Amanda Akerman sattelte am Sonntag Chantendro. Die Amerikanerin, die für den Ländlichen Reit- und Fahrverein Lentzke an den Start geht, wurde Fünfte im Hauptspringen. © Foto: Andreas Pantel
Hans-Joachim Begall / 02.04.2017, 21:09 Uhr
Lentzke (RA) Mit einem Sieg von Lukas Burmeister aus Karstädt im Hauptspringen ging das 19. Hallenreitturnier in Lentzke am Sonntagabend zu Ende. Die Gastgeber kamen zu zehn Siegen und 28 Platzierungen. Hauptanteil hatte Steffen Krehl, der die meisten Pferde in den Parcours vorstellte.

Der Hausherr sowie Vanessa Müller und Franziska Küster holten mit ihren Pferden goldene Schleifen für den Ländlichen RFV. Mit der Mannschaft und dreimal in Einzelwettbewerben war sogar Dörte Herms erfolgreich. Im Dressurviereck siegten Karoline Däderich sowie Marie und Sophia Schmidt-Nowak.

Im Hauptspringen auf Zwei-Sterne-Niveau der mittelschweren Klasse kamen nur zwei der 22 Teilnehmer fehlerfrei durch den Normalparcours. Im Stechen über acht Hindernisse riss als erster Starter der Prignitzer, der eine Lehre im mecklenburger Landgestüt Redefin absolviert, mit seinem Schimmelwallach Cleo den letzten Sprung. Die ihm folgende Springreiterin Chantal Rose aus Pritzwalk riskierte zuviel. Sie machte mit ihrer Stute Charewa zwei Fehler mehr. Die 16-jährige Gymnasialschülerin hatte zuvor schon das M-Springen auf Ein-Sterne-Niveau mit der Stute Armani gewonnen. Beste Reiterin des Gastgebers wurde die aus den USA kommende Amanda Akerman mit Chantendro auf Platz fünf, die einen Hindernisfehler im Umlauf hatte. Titelverteidiger Steffen Krehl, dem die Stute Intra nicht zur Verfügung stand, musste mit Charly Brown nach einigen Stangenabwürfen aufgegeben. Am Sonnabend konnte der Neustädter Wolfgang Schäl jeweils mit Casskeni II (Klasse L) und Conturio (M*) gewinnen.

Im Mannschaftsspringen machten die beiden Teams des gastgebenden Vereins den Sieg unter sich aus. Ohne Fehler absolvierten Dörte Herms mit Penelope, Franziska Küster mit Laredo con Viento und Steffen Krehl mit Leroy Brown die Parcours in 126,07 Sekunden. Die zwei Hindernisabwürfe von Nora Gatzke mit Gioconda gingen in das Streich-Ergebnis ein. "Das war unser dritter Erfolg nach 2015 und 2016", freute sich Steffen Krehl über den Hattrick. Platz zwei belegte die zweite Mannschaft des Ländlichen RFV Lentzke (ohne Fehler in 144,63 Sekunden) in der Besetzung Katja Meinecke mit Abington, Anna Wischnewski mit Harizona, Vanessa Müller mit Dabea und Sean Aruch mit Camillo. Letzterer kommt aus Israel, studiert in Potsdam und trainiert auf dem Reiterhof Krehl. "In zwei Jahren hat der junge Mann sehr viel hier in Lentzke im Sattel gelernt, so dass er jetzt immer für eine Platzierung gut ist", lobte Jurymitglied Manfred Genske (Perleberg). Auch seine Mutter Michaela Aruch, die extra zum Turnier aus Tel Aviv angereist war, ist stolz auf die Fortschritte von Sean. Dritter im Teamwettbewerb wurde der Reitverein Elisenau aus Barnim (0/151,58).

In der Dressur dominierten die Teilnehmer vom gastgebenden Verein. In allen drei Prüfungen kamen die Reitschüler von Udo Nowak zum Sieg. In der Klasse A gewann Karoline Däderich mit dem Hannoveraner Chokorei den Wettbewerb mit der Wertnote 7,5 von insgesamt 32 Startern. Knapp geschlagen geben musste sich Leonore Kloß (Nassenheide) mit ihrem Pony Dumbledor (7,4). Mit einem weiteren Zehntel dahinter platzierte sich Mandy Gelenk mit dem Fuchswallach Lord Maximus als Dritte. Das Lentzker Paar konnte eine Klasse höher auf Rang vier (7,1) reiten.

Hier siegte mit 0,3 Punkte Vorsprung Vereinskameradin Marie Schmidt-Nowak vor Corinna Hornauer (Lübars) mit Boreal. Mit dem erst siebenjährigen Hannoveraner Wallach Flamenco Gold bekam sie von der Jury die Wertnote 7,6. Die Siegerschleife passte zum Namen des Pferdes.

In der mittelschweren Prüfung konnte die 23-jährige Zahntechnikerin aus Neuruppin sich als Sechste (6,8) platzieren. "Das Pferd ist noch jung und es war die erste Prüfung in der Klasse M", sagte ihr 57-jähriger Trainer und Stiefvater Udo Nowak. Sophia Schmidt-Nowak konnte die Hauptprüfung in der Dressur für sich entscheiden. Für die Vorstellung auf dem elfjährigen braunen Wallach Quando vergaben die beiden Richter die Wertnote 7,6. Platz zwei ging an Bettina Wittler (Berlin-Rudow) mit dem Oldenburger Sir Sundance (7,2).

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