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Marwitzer Regenwasser wird künftig in zwei Seen abgeleitet

Projektbesprechung bei Vorort-Termin: Bauamtsleiter Dirk Eger und seine Mitarbeiterin Anja Albrecht
Projektbesprechung bei Vorort-Termin: Bauamtsleiter Dirk Eger und seine Mitarbeiterin Anja Albrecht © Foto: MZV
MZV / 04.04.2017, 06:30 Uhr
Marwitz (rk) Die Regenentwässerung des künftigen Wohngebiets Marwitzer Heide am Ziegenkruger Weg soll nicht - wie geplant - über den Siebgraben im Norden, sondern über das rund 18 Hektar große Flächennaturdenkmal Löwen- und Höllensee im Süden erfolgen.

Damit schlagen der Investor für das 185 Eigenheime umfassende Wohngebiet und die Gemeinde Oberkrämer als planende Behörde gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen wird der jetzt schon bei Starkregen an seine Leistungsfähigkeit kommende Siebgraben nicht weiter belastet. Zum anderen soll bei den beiden einstigen Seen, die durch jahrelangen Wassermangel und massive Verschilfung kaum noch offene Wasserflächen aufweisen, die weitere Verlandung gestoppt werden.

Das vom Oberkrämer Bauamtsleiter Dirk Eger maßgeblich entwickelte Regenentwässerungsprojekt wird nicht nur vom Wasser- und Bodenverband Schnelle Havel befürwortet, sondern findet auch die volle Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde des Landkreises. Zur Realisierung werden momentan auf 750 Metern Länge Rohre mit einem Durchmesser von 700 Millimetern bis an den Rand des Biotops verlegt.

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