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Berliner Firma plant Elektrofestival

Lisa Mahlke / 08.04.2017, 06:20 Uhr
Freudenberg (MOZ) Bewusste Nischenhaftigkeit, Kunst und Kreativität sowie Nachwuchs- und Talentförderung, diese Themen hat sich Melanie Pressler, Geschäftsführerin der Berliner Firma Auena UG (haftungsbeschränkt), auf die Fahnen geschrieben. In Freudenberg, auf dem Gebiet der Gewerbeförderung, plant sie ein Festival elektronischer Tanzmusik zu veranstalten. Stattfinden soll das "Her Damit"-Festival vom 9. bis 11. Juni, die Veranstalter rechnen mit bis zu 2000 Besuchern.

Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter von Beiersdorf-Freudenberg stellten sie und ihr Kollege Robert Müller das Konzept der Veranstaltung vor. Zwar sind die Frühbuchertickets bereits ausverkauft, wie auf der "Her Damit"-Internetseite zu lesen ist. Doch Bürgermeister Willi Huwe unterstrich: "Das Festival bedarf der Genehmigung durch den Amtsdirektor nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden, also Forstverwaltung, Polizei, Landkreis."

Er verwies allerdings auch darauf, dass die Gemeinde interessiert daran ist, im Bereich Gewerbeförderung Freudenberg interessante Veranstaltungen umzusetzen. "Wir als Gemeinde wollen da nicht der Bremsklotz sein, sondern das gemeinsam mit Ihnen vorantreiben", sagte er Melanie Pressler auf der Gemeindevertretersitzung.

Um eventuelle Bedenken aus dem Weg zu räumen, thematisierte Melanie Pressler bei der Vorstellung auch den Lärmschutz. Die Musik auf beiden Bühnen schalle nicht ins Dorf hinein, sondern davon weg. Sie sprach außerdem von Punktbeschallungen, durch die sich der Schall auf der Tanzfläche konzentriert. "Es geht bei elektronischer Musik nicht um die Lautstärke, wie bei Rock und Pop, sondern um das Zusammenspiel von Höhen und Tiefen", sagte sie. Auch das Parkticket-Kontingent sei begrenzt und es werden Shuttle-Busse eingesetzt, um Fahrer vom "Wildparken" abzuhalten.

Das reguläre Wochenendticket inklusive Camping kostet 79 Euro. Melanie Pressler kündigte jedoch an, dass Bewohner der Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg das Festival kostenlos besuchen können. Wer sich nicht für Elektromusik interessiert, könne die Kunst- und Kulturworkshops besuchen.

Das Festival besteht im vierten Jahr und fand zuvor auf der Insel Rügen statt. Weil dort Wohnungen entstanden sind, suchten die Organisatoren nach einem alternativen Veranstaltungsort und fragten in Freudenberg an.

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