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Buntes Fest am Osterbrunnen

Liebevoll dekoriert: Der Osterbrunnen symbolisiert die Dankbarkeit dafür, dass ausreichend sauberes Wasser da ist.
Liebevoll dekoriert: Der Osterbrunnen symbolisiert die Dankbarkeit dafür, dass ausreichend sauberes Wasser da ist. © Foto: MZV
Jürgen Rammelt / 09.04.2017, 18:44 Uhr
Flecken Zechlin (MZV) Das Äquivalent zum jährlichen Krippenfest an Weihnachten ist in Flecken Zechlin in der Osterzeit das Fest am Osterbrunnen, das in dem seit 2005 staatlich anerkannten Erholungsort seit einigen Jahren gefeiert wird. Dabei ist der mit einigen hundert bunten Eiern geschmückte Osterbrunnen ein wirklicher Hingucker. Gestaltet wurde er in diesem Jahr von der Gärtnerei Salzwedel.

Die Idee, den Marktplatz österlich zu schmücken, hatten Renate Ide und deren Lebenspartner Dieter Bernholz 2004 von einem Urlaub in der Fränkischen Schweiz mitgebracht. Dort werden vor dem Osterfest seit über 100 Jahren die Brunnen geschmückt. "Das war für uns Anlass, den Osterbrauch auch in Flecken Zechlin zu probieren", erklärte Renate Ide. "Mit dem Schmücken der Brunnen möchten die Menschen dort dafür danken, dass immer ausreichend sauberes Wasser geschöpft werden kann", berichtet die engagierte Rentnerin, die fortan das Fest organisierte. Außerdem zeuge der Osterbaum mit den roten Eiern und den Hasen von der Fruchtbarkeit der Langohren.

Das Idee wurde im Ruppiner Land angenommen, wie die Resonanz der vergangenen Jahre zeigte. Auch am Sonnabend kamen rund 150 Erwachsene und zahlreiche Kinder zu dem Platz hinter der Kirche. Renate Ide und Dieter Bernholz, die dem Heimat- und Kulturverein angehören, haben das Fest mit anderen Flecken Zechlinern zu einem Höhepunkt im Frühling gemacht.

Neben zahlreichen Girlanden mit bunten Eiern zieren nun rund 30 große und kleine Osterhäschen den Marktplatz von Flecken Zechlin. Eröffnet wurde der Osterbrunnen, wie das Fest schlicht genannt wird, von Flecken Zechlins Ortsvorsteher Rainer Maranke und Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU). Letzterer begrüßte die Gäste mit einem Frühlingsgedicht von Eduard Möricke.

Danach ertönten fröhliche Kinderstimmen. Es waren die Erst- und Zweitklässler der einheimischen Grundschule, die unter Leitung ihrer Lehrerinnen Astrid Hauswirth und Brigitte Röseler mit verschiedenen Beiträgen das Kulturprogramm eröffneten. So erhielt der neunjährige Fabian für seine Trompetensoli viel Beifall. Aber auch das Lied Tiritomba, einige Gedichte und andere Vorträge, wie die von Triangeln und Klanghölzern begleitete Wassermusik, kamen beim Publikum gut an.

Dann war in bewährter Weise der Frauenchor "Frohsinn" an der Reihe, der bei keinem Fest in Flecken Zechlin fehlen darf. Unter Leitung von Radegunde Gümbel erklangen Frühlingslieder, Gedichte und andere bekannte Melodien. Die Bäckerei Janke lud passend zum Fest auch zum ersten Mal in ihr Terrassencafé zu Kaffee und Kuchen ein.

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