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Mit Dusel, aber auch schwer Verletzten vom Platz

Einen Tick früher am Ball: Tobias Fischer (im Kopfball) kümmerte sich um den besten Landesklasse-Stürmer Tommy Hordan (26 Tore). Jacob Dodt und René Ehrendreich sowie Tom Techen (rechts) deckten ab.
Einen Tick früher am Ball: Tobias Fischer (im Kopfball) kümmerte sich um den besten Landesklasse-Stürmer Tommy Hordan (26 Tore). Jacob Dodt und René Ehrendreich sowie Tom Techen (rechts) deckten ab. © Foto: MZV
Matthias Haack / 14.04.2017, 20:00 Uhr
Herzberg (RA) Acht Minuten fehlten dem Herzberger SV am Karfreitag. Dann hätte er mit dem FK Hansa einen weiteren Hochkaräter aus dem Pokal gekippt. Doch die Wittstocker drehten die interessante Partie noch - anders als Lindow oder Gülitz in den vorherigen Pokalrunden.

Vor dem Spiel hieß es noch schüchtern vom Herzberger SV: "Wir nehmen das heute mit, egal wie es kommt", so Trainer Patrick Schramm. In der Halbzeit korrigierte er das: "Jetzt wollen wir mehr. Wir haben ja gesehen, dass etwas möglich ist gegen den Pokalverteidiger", fasste der Coach das Aufpolieren des Mannschaftszieles zusammen.

Immerhin lag Herzberg nach 26 Minuten in Führung, nachdem das kongeniale Offensivduo Benjamin Wolff/Fabian Sander Hansa düpierte. In aller Seelenruhe schoben sich die Beiden das Leder am Elfmeterpunkt quer zu und suchten die Lücke. Andere wären in Hektik verfallen, weil eine Torchancen gegen einen um zwei Klassen höher spielenden Kontrahenten nach einer passgenauen Flanke entstand.

Hansa rannte zwar an, doch wehrte sich der Kreisliga-Erste mit einer taktischen Reife, in der Disziplin ganz oben stand. Jeder kannte seine Aufgabe, jeder erfüllte sie. Torjäger Tommy Hordan wurde von Tobias Fischer weitgehend vom Strafraum fern gehalten. Stoßstürmer Stefan Schenkwitz ließ immer wieder auf Wolff oder Sander prallen. Libero René Ehrendreich stellte entweder seine Vorderleute geschickt oder warf sich selbst in die Pässe der Wittstocker. Allerdings hatte er recht leichtes Spiel, denn Hansa agierte ohne Druck, ohne Esprit.

Mehr zum Spiel steht in der Sonnabend-Ausgabe des Ruppiner Anzeigers.

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