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Die Band "Kulturranzen" spielt Jazz, Blues und Balladen / Neue Besetzung tritt erstmals im Juni auf

Zuhörmusik aus Beetz

Neue Besetzung: Die Beetzer Band Kulturranzen, bestehend aus Jannick Lebrecht, Jan Rase, Matthias Trümper und Ulf Gruber (von links nach rechts), macht seit 2013 gemeinsam Musik.
Neue Besetzung: Die Beetzer Band Kulturranzen, bestehend aus Jannick Lebrecht, Jan Rase, Matthias Trümper und Ulf Gruber (von links nach rechts), macht seit 2013 gemeinsam Musik. © Foto: MZV
Lukas Vogel / 17.04.2017, 09:52 Uhr
Beetz (OGA) "Eine Woche vor einem Auftritt bin ich so aufgeregt und angespannt, dass ich praktisch nicht mehr zu gebrauchen bin. Das legt sich dann erst fünf Minuten, bevor wir endlich auf die Bühne können", erzählt Ulf Gruber und lacht. Er ist eines von zwei Gründungsmitgliedern der Band "Kulturranzen" aus Beetz.

Der 51-jährige Gitarrenbauer Gruber kam früh mit Musikinstrumenten in Kontakt und spielte bereits als Kind Gitarre. "Ich würde mich in meinen jungen Jahren aber eher als Couchmusiker bezeichnen. Das war ein schönes Hobby, aber ich hatte keine Ambitionen, vor Publikum aufzutreten", sagt Gruber. Inzwischen hat sich das geändert.

Anfang des Jahres 2013 gründete er gemeinsam mit Matthias Trümper die Band "Kulturranzen". Wie der Name zustande kam, weiß er nicht mehr genau, so Gruber. Sie seien sich jedenfalls einig gewesen, dass er gut passen würde. Nach einigen personellen Veränderungen sind die "Kulturranzen" mittlerweile zu viert. Ulf Grübler spielt Bass und ist gemeinsam mit Schlagzeuger Trümper für den Gesang und die Texte der Ranzen zuständig. Komplettiert wird die Band durch Gittarist Jannick Lebrecht und Jan Rase, der neben Saxofon und Keyboard auch das indische Blasinstrument Bansuri spielt.

Einmal die Woche trifft sich das Quartett im Proberaum von Matthias Trümper und feilen an ihrer Technik. "Unsere Stücke haben Jazz- und Blueseinflüsse, aber auch Balladen sind dabei. Insgesamt würde ich unsere Musik als ruhige Zuhörmusik bezeichnen. Obwohl wir auch schnellere Stücke im Repertoire haben", beschreibt er den Sound der Band. Für ihre beiden Titel "Ich will ans Meer" und "Nimm doch meins" waren sie erst kürzlich im Studio und haben die Instrumente eingespielt. Zu den Titeln werden auch zwei Musikvideos erscheinen. In absehbarer Zeit dann die erste eigene CD in kleiner Auflage, sagt der Gitarrenbauer. Neben ihren eigenen Kompositionen covern die "Kulturranzen "auch Lieder von bekannten Musiker wie Michael Buble, Roger Cicero oder Ed Sheeran. "Richtig ernst wird es am 18. Juni. Dann treten wir zum ersten Mal in der neuen Besetzung auf dem Spargelhof in Kremmen auf. Direkt nach Frank Zander", freut sich Ulf Gruber mit seiner Band.

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