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Spaziergang bei guten Gesprächen

Stärken im warmen Gemeinderaum: Nach dem Spaziergang wurde gemütlich gefrühstückt.
Stärken im warmen Gemeinderaum: Nach dem Spaziergang wurde gemütlich gefrühstückt. © Foto: MOZ/Kerstin Unger
Kerstin Unger / 18.04.2017, 06:30 Uhr
Biesenbrow (MOZ) Sie gehören jedes Jahr zu den standhaftesten Leuten, die die Uckermark zu bieten hat: die Osterspaziergänger der Kirchengemeinde Schönermark. Auch in diesem Jahr machten sie sich am Sonntagmorgen um 6 Uhr auf den Weg. Von der Biesenbrower Kirche starteten die rund 75 Kinder und Erwachsenen. Acht Kilometer weit ging es diesmal am alten Bahndamm entlang in Richtung Leopoldsthal. An der Feldscheune wurde am Lagerfeuer Rast gemacht bei Schmalzstullen und Osterwasser. Auch wenn der Sonnenaufgang nicht wie sonst zu sehen war, wurde mit Pfarrer Michael Heise eine kleine Andacht gehalten.

Die größte Strecke des Weges blieb es trocken. Erst als die Gruppe wieder am gut geheizten Biesenbrower Gemeindehaus ankam, wo vor dem Gottesdienst in der Biesenbrower Kirche in der Kirche ein gemeinsames großes Frühstück auf sie wartete, fing draußen das Schneetreiben an.

Die Teilnehmer kamen wieder aus verschiedenen Orten wie Mürow, Frauenhagen, Schönermark, Pinnow und Angermünde. Auch aus Berlin wurden wieder Leute begrüßt. Etliche Stammgäste des Osterspazierganges kommen von noch weiter her. Vor fünf Jahren sei er schon einmal dabei gewesen, erzählt Florian Steffens aus Leipzig, der mit fünf Freunden angereist war, darunter jemand aus Frankfurt am Main. "Mein Bruder wohnt hier in Biesenbrow", erzählt er. Die ganze Truppe fand dort Unterschlupf. "Ostern wollten wir zusammen verbringen. Wir kennen Biesenbrow, fahren gern mit Motorrädern durch die Natur oder wandern zum Weißen See", erzählt Florian Steffens.

Bereits zum zwölften Mal waren Adelheid und Ulrich Christopeit aus Golm beim Osterspaziergang der Kirchengemeinde dabei. "Man freut sich auf viele bekannte Gesichter, sieht aber auch immer wieder neue", sagt die Ehefrau. Auf dem Rückweg, wenn sich Grüppchen bilden, könne man auch intensivere Gespräche führen. Am Sonntagnachmittag wollten es sich die Christopeits zu Hause gemütliche machen, Eier färben und das gute Geschirr fürs Osteressen herausholen. "Außerdem wollen wir noch nach Rosow, um die gerade erschienenen Hefte ,Offene Kirchen 2017' zu verteilen und einen Osterspaziergang zu unternehmen", verrät Ulrich Christopeit.

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