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Brunower Ortswehr erhält nach gut zwei Jahren neues Tragkraftspritzenfahrzeug / Aktive bereits einmal zum Einsatz ausgerückt

Das lange Warten hat ein Ende

Stolz der Brunower Feuerwehr: Das neue TSF-W bildete am Sonnabend das Ende des Fahrzeugkorsos durch Brunow.
Stolz der Brunower Feuerwehr: Das neue TSF-W bildete am Sonnabend das Ende des Fahrzeugkorsos durch Brunow. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 24.04.2017, 05:33 Uhr - Aktualisiert 25.04.2017, 08:12
Brunow (MOZ) Sie haben gewartet. Und das wirklich lange. Länger als geplant sogar. Denn "meistens dauert es immer ein bisschen länger", scherzte Ortswehrführer Dirk Hentler am Sonnabend, als der Brunower Ortswehr ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) übergeben wurde. Die gut zwei Jahre Wartezeit hatten sie mit einem Mannschaftstransportwagen überbrückt.

Rund zwei Jahre musste die Ortswehr Brunow auf ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug warten. Am vergangenen Wochenende wurde es nun offiziell übergeben. Die anderen Ortswehren der Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe haben das Spektakel feierlich mit begleitet.
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Neues TSF-W für Brunower Ortswehr

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"Beim Fahrzeugkonzept mussten wir die Hosen alle ein Stück enger schnallen, damit wir das Fahrzeug anschaffen konnten", sagte Mario Sarre, stellvertretender Amtswehrführer der Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe. "Zum Glück konnten wir das Fahrzeugkonzept so umstellen, dass es uns gelungen ist", sagte Amtswehrführer Robert Müller, der das TSF-W zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr mit Amtsdirektor Holger Horneffer beim Autokorso gleich durch Brunow fahren durfte.

Die beiden Männer waren allerdings nicht die ersten, die den Schlüssel in der Zündung umgedreht hatten. Ortswehrführer Dirk Hentler und sein Stellvertreter Michael Sellin hatten das rund 6,5 Tonnen schwere Gefährt bereits aus der Werkstatt in Sachsen-Anhalt geholt. "Das TSF-W steht seit Anfang April in unserem Gerätehaus und wir sind sogar schon zu einem Einsatz ausgerückt", verriet Dirk Hentler.

Mit dem TSF-W können die Mitglieder auch wieder Ausbildungen im Ort vornehmen, sagte der Ortswehrführer. Ein Vorteil, weil nicht mehr alle Aktiven in andere Orte fahren müssen.

Fünf Mitglieder der 17 Frau und Mann starken Mannschaft haben die Erlaubnis, das TSF zu fahren. "Brunow hat im Amtsbereich eine hohe Tageseinsatzbereitschaft", sagte Robert Müller. "In der Regel fünf Mitglieder, ein guter Schnitt", fügte er hinzu.

Ohne Ausrüstung hat das Fahrzeug 75 000 Euro gekostet, so Dirk Hentler. Voll beladen sei es mehr als 100 000 Euro wert. Einige Besonderheiten weist das Löschfahrzeug zudem auf. Es besitzt eine Hängerkupplung sowie sechs zusätzliche Schläuche und ist damit mit 16 Schläuchen bestückt. "Das ist vorteilhaft in einem Gebiet mit weiten Flächen", sagte Robert Müller.

Bei einem bedankte sich die Wehrführung auf dem Weg zum neuen Tragkraftspritzenfahrzeug besonders: Rainer Kolm. Er hatte die Ortwehrgruppe vor Dirk Hentler geführt, ist nun in der Alters- und Ehrenabteilung aktiv und hatte den Weg für das TSF-W mit bereitet.

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