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Theatergruppe Hoffnungsland präsentiert "Erdenstaub" in Hohensaaten

Von Habgier und Missgunst

Szene aus "Erdenstaub": Ein Ehemann präsentiert seinen drei Gemahlinnen seine neue Hauptfrau.
Szene aus "Erdenstaub": Ein Ehemann präsentiert seinen drei Gemahlinnen seine neue Hauptfrau. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 24.04.2017, 07:35 Uhr
Hohensaaten (MOZ) Ein Mann tritt an der Seite einer schönen Frau in sein Haus. "Dies ist die Tochter eines Bekannten. Sie soll nun meine Hauptfrau sein. Ihr seid nun meine Mitgemahlinnen", teilt er den anderen drei verschleierten Frauen mit. "Ihr sollt von nun an untergeben sein", sagt er und geht. Diese Anweisung verärgert die drei anderen Frauen. Jetzt wollen sie nur noch eins: ihre neue Gefährtin loswerden. Mit unterschiedlichen Listen bitten sie Mutter Erde um Kräuter, die den Abgang der neuen Schönheit forcieren. Voller Eifersucht und Missgunst suchen sie einen Weg, wieder nur die Eine für ihren Mann zu werden.

Es ist eine Geschichte ohne konkrete Namen oder Daten. Aber mit der Präsenz eines bestimmten menschlichen Charakterzugs: Habgier. Die Geschichte aus dem alten Iran ist eine von drei Erzählungen, die die Theatergruppe Hoffnungsland in ihrem neuen Stück "Erdenstaub" am Sonnabend uraufgeführt hat. Für die Premiere hatte sich die Gruppe die Kirche Hohensaaten ausgesucht.

"Erdenstaub" stammt aus der Feder von Waltraut Fischer. In diesem Jahr, dem achten Jahr der Theatergruppe, sind mit Frank Vettel und Herbert Ziehm zwei neue Mitglieder hinzugekommen. Das Stück wird in den kommenden Monaten auch an anderen Orten im Oderland aufgeführt.

Weitere Aufführungen: 6. Mai Konzerthalle Bad Freienwalde, 17. Juni Kirche Steinbeck, 23. Juni Schloss Neuenhagen, 28. August Malche-Kirche Bad Freienwalde, 21. September Gemeindezentrum Letschin, 21. Oktober Kirche Schiffmühle und 28. Oktober Marienkirche Wriezen

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