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Am 26. August starten die Teilnehmer mit der Fähre Bez Granic die 50 Kilometer lange Tour von Kienitz über Kostrzyn zum Von-Haerlem-Blick

Tour de MOZ auf beiden Seiten der Oder getestet

Nach dem Übersetzen: Letschins Bürgermeister Michael Böttcher am Fähranleger Porzecze (Hälse).
Nach dem Übersetzen: Letschins Bürgermeister Michael Böttcher am Fähranleger Porzecze (Hälse). © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 25.04.2017, 06:00 Uhr
Kienitz (MOZ) Die Teilnehmer der Tour de MOZ können sich am 26. August auf eine abwechslungsreiche Fahrt freuen. Sie führt über 50 Kilometer von Kienitz über Namyslin (Neumühl), Kalensko (Kalenzig) nach Kostrzyn (Küstrin) und von dort auf dem Oderdeich nach Sysdowswiese und zurück nach Kienitz, wo die Teilnehmer zum Hafenfest erwartet werden. Ermöglicht wird der einzigartige Streckenverlauf durch die polnische Fähre Bez Granic, die für diesen einen Tag die alte Fährverbindung Kienitz - Porzecze (Hälse) befahren wird. Unterstützt wird die Tour, in die in diesem Jahr auch die Kleine Friedensfahrt integriert ist, von den Gemeinden Letschin, Bleyen-Genschmar, Mieszkowice (Bärwalde), Boleszkowice (Fürstenfelde) sowie Kostrzyn (Küstrin). Zudem haben das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde und der Deichverband Gedo Unterstützung zugesagt. Mit dem THW wird eine Vereinbarung vorbereitet.

Letschins Bürgermeister Michael Böttcher und MOZ-Redakteur Ulf Grieger haben die Strecke getestet, um den zeitlichen Ablauf planen zu können. Ein befreundeter Bootsführer sorgte für die Überfahrt vom Hafen Kienitz zum Fähranleger Porzecze. Am 26. August wird die Fähre direkt vom alten Fährweg Kienitz ablegen. Die Hügel vor dem kleinen polnischen Oderdorf Porzecze, die bis zum Kriegsende noch zu Kienitz gehörten, begrüßen die Testfahrer mit einem kleinen Naturschauspiel: ein Schwarzstorch hebt zum Abflug an und ein Seeadler startet zum Überflug über die Oder. Am Rastplatz Porzecze will die Gemeinde Boleszkowice die Teilnehmer der Tour de MOZ begrüßen. Nach etwa 20 Minuten bei leichter Berganfahrt wird Namyslin erreicht. Die Wassermühle an der Mysla rechts liegen lassend, geht es durch einen schönen Wald nach Kalensko. Das alte Kalenzig hatte bis Kriegsende dem heutigen Sophienthaler Polder den Namen gegeben. Nach 45 Minuten wird die Stadtgrenze von Kostrzyn erreicht. Im Ortsteil Drzewice gibt es einen Zwischenstopp am Friedhof des ehemaligen Stammlagers Stalag III C. Am Berliner Tor der Festung begrüßt die polnische Stadt die Tourteilnehmer. Dort ist Halbzeit der vierstündigen Tour. Auf dem Oderdeich geht es nach Sydwoswiese zum Von-Haerlem-Blick und nach Kienitz.

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