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Sehenswertes "Erlebnis Sandstein"

Erlebnis Sandstein: Zur Ausstellungseröffnung am Sonnabend auf dem Spreicher in Börnicke waren viele Künstler anwesend, darunter Gabriele Krause (vorn).
Erlebnis Sandstein: Zur Ausstellungseröffnung am Sonnabend auf dem Spreicher in Börnicke waren viele Künstler anwesend, darunter Gabriele Krause (vorn). © Foto: Pascal Remmler
SRAKITIN / 25.04.2017, 06:10 Uhr
Börnicke (MOZ) Mit dem Wetter hatten die Organisatoren des 19. Storchenfestes am Wochenende ausgesprochenes Pech. Selbst das Jazz-Frühstück am Sonntag musste vom Gutshof in den Speicher verlegt werden.

Traditionell war das Fest am Freitagabend mit einem "Landfilm" eröffnet worden. Der Naturfilm "Nomaden der Lüfte" zeigte, welche Strapazen Zugvögel auf sich nehmen. "Störche sind viel stärker als wir", schlussfolgerte Gabriele Koch vom KulturGut-Verein am Sonnabend dann auch, als es zur Eröffnung der Ausstellung im Speicher - ebenfalls eine Tradition in Börnicke - stürmte und regnete. "Wir machen das Beste daraus - mit warmem Herzen", erhob die Puppenspielerin ihr Glas. "Stoßen wir auf die Rückkehr der Störche an, auf die Freundschaft und die Liebe!"

Als er und seine Frau 1993 nach Börnicke zogen, da hätten sie sich gewünscht, dass viele bildende Künstler ihnen nachfolgen würden", erzählte sodann Ekkehard Koch. Nun, dieser Wunsch sei zwar nicht in Erfüllung gegangen, plauderte er. Aber mit Joy Weiß, der die Ausstellungseröffnung musikalisch begleitete, gebe es nun immerhin den vierten Berufsmusiker im Dorf, freute sich der Bildhauer.

Die Ausstellung mit Plastiken, die Ekkehard Koch eröffnete, zeigt Werke mehrerer bildender Künstler, darunter von Emerita Pansowova, Günter Blendinger, Gabriele Krause und von Koch selbst. Die Skulpturen entstanden beim Pleinair, das seit 1974 jährlich im sächsischen Reinhardtsdorf stattfindet. Dort gibt es einen ehemaligen Steinbruch des sächsischen Sandsteinwerkes, der den Bildhauern das Material liefert. "Die Arbeit am Stein ist sehr mediativ", erzählt Ekkehard Koch. "Acht bis zehn Leute hämmern acht bis zehn Stunden auf kleinstem Raum auf die Steine. Das ist wie Musik."

Die Ergebnisse des Pleinair unter dem Titel "Erlebnis Sandstein" sind sehenswert.

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