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"Das ist schon eine echt tolle Nummer"

DFB-Auszeichnung: Mike Schläger (links) und Silvio Wöllmann (Staffelleiter Pokal) ehrten vorm Anpfiff zum Derby gegen den SV 90 Fehrbellin Vereinsvorsitzenden Andreas Bernhardt.
DFB-Auszeichnung: Mike Schläger (links) und Silvio Wöllmann (Staffelleiter Pokal) ehrten vorm Anpfiff zum Derby gegen den SV 90 Fehrbellin Vereinsvorsitzenden Andreas Bernhardt. © Foto: MZV
Matthias Haack / 27.04.2017, 21:56 Uhr
Langen (RA) Fällt in der Ruppiner Sportlerwelt der Vereinsname Langener SV 02, und zwar irgendwo zwischen Lenzen und Wustrau, bildet sich das Konterfei eines Mannes vorm geistigen Auge ab: Andreas Bernhardt.

Groß ist er. Dazu eine Statur, der einer eines Zehnkämpfers gleicht. In zwei Metern Höhe umschließen helle Locken das kantige Gesicht. Seine honorige Stimme und die rund gearbeitete Brille sorgen akustisch beziehungsweise optisch für das, was ihn heraushebt und gleichzeitig für Höheres aufdrängt. Andreas Bernhardt ist Vereinschef. In der dritten Generation, nachdem bereits sein Opa in den 1950er Jahren die sportlichen Geschicke in der Gemeinde koordinierte. Dessen Sohn Hans-Herrmann übernahm diesen Posten 1978. Allein schon, dass er 26 Jahre an der Spitze stand, ist erstaunlich. Was das Team um Hans-Herrmann sportlich erreicht hat, lässt sich mehr als sehen: Kreismeister (1983), Aufstieg in die Bezirksklasse und mehrfach Pokalsieger. Hans-Herrmann Bernhardt suchte Anfang des neuen Jahrtausends einen Nachfolger, seinen. Im Jahr 2004 kam es dann zum zweiten Führungswechsel von Bernhardt zu Bernhardt.

Dass die Langener mit der Arbeit ihres dritten Vorsitzenden zufrieden sind, bestätigt die Wiederwahl am vorigen Sonntag. "Aber in 2020 ist dann Schluss", legt sich der 57-Jährige fest. Es bleiben zweieinhalb Jahre Zeit, einen vierten Vereinschef zu installieren, der erstmals nicht Bernhardt heißen wird. Diesen Tag der Vereinswahl nutzte der Vorstand des Fußballkreises, um im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes auszuzeichnen: Andreas Bernhardt ist Ehrenamtspreisträger und auch aufgenommen in den sogenannten Club 100. "Das ist schon eine echt tolle Nummer", zeigt sich der Langener hoch erfreut über die öffentliche Anerkennung. "Da wurde ein sehr ordentliches Paket für die Basisarbeiter geschnürt. Das sind Dinge, die kann keiner käuflich erwerben. Es hat für mich einen gewaltigen ideellen Wert."

Der komplette Artikel steht in der Freitagausgabe des Ruppiner Anzeigers.

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