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Statt Nachrichten Kunst im Schaukasten

Das erste Bild ist da: Gabriele Stolze (r.) freut sich, dass Bühnenbildnerin Anne Felz den wohl winzigsten Ausstellungsraum in der Region mit einer Figurine eröffnet.
Das erste Bild ist da: Gabriele Stolze (r.) freut sich, dass Bühnenbildnerin Anne Felz den wohl winzigsten Ausstellungsraum in der Region mit einer Figurine eröffnet. © Foto: MOZ/Gerd Markert
Margrit Meier / 30.04.2017, 07:46 Uhr
Hönow (MOZ) Die Stolzes, die vor mehr als vier Jahren die Rathaus-Galerie zum Leben erweckten, haben es schon wieder getan. Sie hatten eine Idee, haben Verbündete gesucht und gefunden und nun den wohl winzigsten Ausstellungsraum in der Region eröffnet.

"Die Idee, Kunst am Straßenrand zu etablieren, hatten wir schon länger. Den Ort, der nicht zuletzt den Denk-Anstoß dazu gegeben hat, haben wir an der Kreuzung Thälmannstraße/Hoppegartener Straße entdeckt", erzählt Raymund Stolze. Mit seiner Frau Gabriele hat er rasch den Eigentümer des Schaukastens ausfindig gemacht. Es handelt sich um Gemeindevertreter Norbert Norden. "Als ich noch als Immobilienmakler gearbeitet habe, hingen da die aktuellen Angebote aus. Aber, das ist schon einige Zeit her, jetzt konzentriere ich mich voll auf die Musik", sagt der hierzulande als DJ NoNo bekannte Mann.

Im Urzustand war der Schaukasten nicht nutzbar. Ein Schild brauchte es, das von der Kunst am Straßenrand kündet und auch eine neue Rückplatte, an die künftig die Kunstwerke angebracht werden können. In Optikerin Martina Kettler aus Neuenhagen fand sich eine Sponsorin. "Ich mache das gern, denn meine Kunden wohnen schließlich auch in Hönow. Und ich kenne die Stolzes schon länger", sagt die Unternehmerin, die oftmals schon zu Ausstellungen regionaler Künstler in ihr Geschäft in der Ernst-Thälmann-Straße einlud.

Schaukasten da, Werbung da, Platte da - fehlte noch ein Kunstwerk. Das nun wiederum steuerte Bühnenbildnerin Anne Felz dazu. Sie zeigt eine Figurine, also einen Entwurf für das Stück "Feuerwerk", das Anfang der 1980er-Jahre am Metropol-Theater aufgeführt wurde. Es ist der Entwurf eines Zauberers und Schlangenbeschwörers samt der Textilproben für die Pumphosen und den weiten Mantel.

Immer vier bis sechs Wochen sollen künftig Malereien, Fotografien und Cartoons in der Mini-Galerie Kunst am Straßenrand gezeigt werden. Als nächstes folgt Antje Püpke mit Cartoons.

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