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Traditionsveranstaltung erstmals von Reichenow auf den Sportplatz des kleineren Ortsteils gewandert / Großer Zulauf nicht nur von Stammgästen

Gelungene Premiere für Verschenkemarkt in Möglin

Vielfältige Angebote: Bald in seine 20. Auflage geht der Verschenkemarkt, der nun erstmals open air auf dem Mögliner Sportplatz stattfand, und wie immer zahlreiche Besucher anlockte.
Vielfältige Angebote: Bald in seine 20. Auflage geht der Verschenkemarkt, der nun erstmals open air auf dem Mögliner Sportplatz stattfand, und wie immer zahlreiche Besucher anlockte. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 01.05.2017, 19:32 Uhr
Möglin (MOZ) Es war eine Premiere - und sie hat bestens funktioniert: Erstmals hatte der Dorfverein MöHRe seinen Verschenkemarkt von Reichenow an den Mögliner Sportplatz verlegt. Und bereits zum offiziellen Start am Sonntagnachmittag ging es da hoch her, standen die parkenden Fahrzeuge in langer Reihe, während sich Dutzende Besucher ihren Weg durch die Palette der Angebote bahnten.

Diese hätte umfangreicher nicht sein können. Ob Bekleidung für Erwachsene wie Kinder, Handtaschen, Geschirr und Vasen, Spielzeug, Bücher, Puzzlespiele, Biergläser oder Kerzenständer - der bunte Reigen war damit längst nicht erschöpft. Denn auch eine Kaffeemaschine, ein durchaus moderner Drucker, ein Rettichschneider, Kopfhörer, ein Schwibbogen oder ein Sparschwein mit dem Schriftzug "Benzingeld" gehörten dazu.

"Ich bin jedes Jahr hier", erzählte Ramona Hunger aus Reichenow, die vor allem einen ganzen Stapel DVDs für Sohn Tobias mitnahm. Im Gegenzug hatte sie CDs, einen Laptop und einen Recorder beigesteuert. Viele sind schon Stammgäste wie sie, dazu zählt ebenso die Mutter des kleinen Oskar, die sich als Möglinerin freute, die Veranstaltung diesmal sozusagen fußläufig vor der Haustür zu haben: "In Reichenow war es schon immer schön, doch das ist noch besser." In erster Linie Bücher hatten es einer Strausbergerin, die nur ihren Vornamen Sylvia nennen wollte, und Enkelin Amelie angetan. "Es ist immer wieder schön. Man hat ja viel zu Hause, was man nicht mehr unbedingt braucht, worüber sich jemand anderes aber freut." Das ist der Grundgedanke, der auch Helga aus Klaus Decker, aus Sachsen zu Besuch und damit eher zufällig mit dabei, begeisterte.

Seit rund zehn Jahren ist der Verschenkemarkt auf diese Weise eine Erfolgsgeschichte, blicken Thomas Winkelkotte und Imma Harms zurück. Letztere ist die "Erfinderin" des Formats, hatte die Idee 2006 oder 2007 vom Pflanzentauschmarkt aus Wuschewier, wo es auch Bücher gab, mitgebracht und erweitert. "Anfangs waren wir ja etwas skeptisch", inzwischen aber sei die Idee wiederum von Reichenow beispielsweise nach Biesenthal weitergewandert. Auch Kaffee und Kuchen bot das MöHRe-Team, wieder tatkräftig im Einsatz, und abends wurde dann am Maifeuer noch in kleinerer Runde gegrillt.

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