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"Löschwichtel" legen los

Trockenübung im und am Einsatzboot: Luca, Leandra, Jessica (oben, v. l.), Ida, Pauline und Merle (unten, v. l.) sind "Löschwichtel". Sie gehören zur neuen Kinderfeuerwehr.
Trockenübung im und am Einsatzboot: Luca, Leandra, Jessica (oben, v. l.), Ida, Pauline und Merle (unten, v. l.) sind "Löschwichtel". Sie gehören zur neuen Kinderfeuerwehr. © Foto: MOZ/Sven Klamann
Sven Klamann / 08.05.2017, 06:30 Uhr
Altenhof (MOZ) Für Luca Wiedenhöft (6) steht der Spaß im Vordergrund, Jessica Hansen (10)will vor allem etwas lernen und Leandra von Malottki (8) geht es darum, mit ihren Freundinnen und Freunden zusammen zu sein. Allen drei ist gemeinsam, dass sie zur Kindergruppe gehören, die am Sonnabend beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr des Schorfheider Ortsteils offiziell gegründet wurde. Zwischen fünf und zehn Jahre sind die Mädchen und Jungen aus Werbellin und Altenhof alt, die sich als "Löschwichtel" zusammengefunden haben, um fortan als eigene Abteilung innerhalb der Jugendfeuerwehr spielerisch im Brandschutz fit zu werden. "Das nächste Mal treffen wir uns am 27. Mai zu einer Ausbildungseinheit", kündigte Anja Malkus an, die bei der Altenhofer Feuerwehr als Jugendwartin Verantwortung trägt. Die Mitglieder der eigentlichen Jugendfeuerwehr, die zwischen 10 und 16 Jahre alt sind, kommen zu 10 Uhr, die "Löschwichtel" zu 15 Uhr im Depot an der Joachimsthaler Straße 12 zusammen. "Wer dazustoßen möchte, ist uns willkommen", sagte Wehrleiter Wolfram Malkus, der Papa der Jugendwartin, der den Tag der offenen Tür zu einer Leistungsschau für die Feuerwehr in Altenhof nutzte. 22 aktive Einsatzkräfte, vier Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung und sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehr tragen im Schorfheider Ortsteil Uniform.

Die Ortswehr verfügt über ein MAN-Löschfahrzeug, einen VW-Mannschaftstransportwagen und ein Motorboot für Einsätze auf dem Werbellinsee. 2016 wurden die Altenhofer alles in allem 25-mal alarmiert - meist für technische Hilfeleistungen zu Land oder zu Wasser. Auch die Zahl der Türnotöffnungen steigt.

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