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Fabrik für Kunststoffteile entsteht in Markendorf

Tiefbauarbeiten: Auf der Baustelle der Wefo-Tec Deutschland GmbH in Markendorf sind momentan schwere Maschinen im Einsatz. Unter anderem werden Rohrleitungen verlegt.
Tiefbauarbeiten: Auf der Baustelle der Wefo-Tec Deutschland GmbH in Markendorf sind momentan schwere Maschinen im Einsatz. Unter anderem werden Rohrleitungen verlegt. © Foto: René Matschkowiak
Frank Groneberg / 18.05.2017, 06:00 Uhr - Aktualisiert 02.06.2017, 15:52
Markendorf (MOZ) Autofahrer, die auf der B 112 zwischen der B 87 und der Anschlussstelle Frankfurt-West der A 12 unterwegs sind, können es gut beobachten: Auf dem Areal der künftigen Fabrik der Wefo-Tec Werkzeug- und Formenbau GmbH Deutschland GmbH wird kräftig gebaut. Von der künftigen Produktionshalle ist zwar noch nichts zu sehen, dafür aber wird Boden abgetragen, werden Gruben geöffnet und geschlossen und Leitungen verlegt. Es geht also voran mit der aktuell wichtigsten Investition im produzierenden Gewerbe in Frankfurt.

Begonnen hatten die ersten Arbeiten Ende 2016. Zu Beginn des Frühjahrs wurden sie wieder aufgenommen, bestätigt Wefo-Tec-Geschäftsführer Manfred Boguslawski. Momentan "werden Erdarbeiten und vorbereitende Maßnahmen für die weitere Erschließung der künftigen Produktionsgebäude durchgeführt", teilt er auf Anfrage mit. Jene Produktionshalle, deren Bau aktuell an der Nicolaus-August-Otto-Straße (auf einer Freifläche im Bereich zwischen B 87 und B 112n) vorbereitet wird, werde eine Grundfläche von 3900 Quadratmetern haben. Und sie wird nur die erste Fertigungshalle sein, erklärt Manfred Boguslawski. "Unser Investitionsvorhaben ist in unterschiedlichen Baustufen geplant", sagt er. Ziel sei letztlich die Errichtung einer vollstufigen Fertigung für Kunststoffteile und -baugruppen. "Unseren Fokus legen wir dabei auf Nachhaltigkeit, energetische und umweltfreundliche Aspekte im gesamten Ablauf und der Gestaltung der gesamten Produktionsstätte."

Die Wefo-Tec GmbH, die ihren Sitz momentan in Zella-Mehlis hat und diesen nach Abschluss der Investition nach Frankfurt verlegen möchte, will am neuen Standort etwa 50 Arbeitsplätze schaffen. Begonnen werde mit einer Startmannschaft für den Produktionsaufbau und die Einrichtung der Anlagen, sagt Manfred Boguslawski. "Die Prozesse müssen sich einspielen. Wir legen bei der Personalauswahl ein großes Augenmerk auf die fachliche Kompetenz und die Erfahrungen im Industriebereich unserer künftigen Mitarbeiter." Das Unternehmen sei "optimistisch, dass wir in Frankfurt (Oder) die richtigen Mitarbeiter finden, welche ihre künftigen Aufgaben bei uns mit großem Interesse erfüllen werden".Einen konkreten Termin für die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte können die Investoren noch nicht nennen. "Wir sind natürlich daran interessiert, die Fertigung in Frankfurt (Oder) so schnell wie möglich in Betrieb zu nehmen", betont der Geschäftsführer. "Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die erste Ausbaustufe bis Ende dieses Jahres abgeschlossen ist."

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